David Guterson: Östlich der Berge
Biografien und Lebenserinnerungen können spannend sein, wenn man etwas erfährt, was von Interesse ist, sie können langweilig sein, wenn man Dinge zu lesen bekommt, die einen nicht interessieren.
David Guterson gelingt es spannend und unterhaltend einen Lebensrückblich zu schreiben, ohne zu nerven und zu langweilen. Wir werden in eine Welt und Gesellschaft geführt, die wir nicht kennen, die uns fremd ist: Der Westen der USA, Farmland, die Wurzeln in der Bescheidenheit und Armut. Ben, ein ehemaliger Herzchirurg, steht am Lebensabend. Nach dem Tod seiner Frau, mit der er 50 Jahre verheiratet war, hat der unheilbar Krebs und plant einen Jagdunfall um allem ein Ende zu machen. In seiner schönen beschreibenden Sprache schildert Guterson sowohl die derzeitigen Situationen, in die Ben kommt, als auch in Rückblenden seine Jugendzeit in der er seine Frau kennenlernte. Ben, der nichts mehr vor hatte, kommt in die Situation handeln zu müssen. Es wird bedrohlich, Gefahren werden überwunden, er trifft Leute, die ganz erstaunlich sind. Ein großes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Ben kommt heil nach Hause und ist froh darum.
Ein Buch das spannend ist, eine schöne Sprache benutzt und ans Herz geht. Es ist alles drin, was der Leser braucht: Liebe, Sehnsucht, Trauer, Treue,
Viel Freude beim lesen!