Kurzbeschreibung
Im Gedenkjahr an den "Anschluss" Österreichs 1938 werden biografische Porträts 20 österreichischer Historikerinnen und Historiker vorgestellt. Unter ihnen befinden sich international bekannte Namen, aber auch weniger renommierte Personen. Die wissenschaftsgeschichtlich Porträtierten erlebten in den Jahren 1900-1945 die oder zumindest eine wesentliche Zeitspanne ihres beruflichen Wirkens, das an Universitäten, Bibliotheken und Archiven in Österreich, Deutschland, der Tschechoslowakei und schließlich im "Großdeutschen Reich" stattfand. Der Zeitrahmen umfasst das Wirken dreier Historikergenerationen und korrespondiert mit einer auch international beachteten Hochphase der österreichischen Geschichtswissenschaft. Ein internationales Autorenteam wertete bisher nicht beachtetes Archivmaterial aus und erforschte die individuellen, oftmals auch miteinander verknüpften Lebensläufe und beruflichen Karrieren und Brüche der Porträtierten. Dabei blieben kritische Nachfragen nicht aus.
Über den Autor
Karel Hruza studierte Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Konstanz und Wien und arbeitet als Historiker am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.