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Österreich gegen Hitler. Europas erste Abwehrfront
 
 

Österreich gegen Hitler. Europas erste Abwehrfront (Gebundene Ausgabe)

von Gottfried-Karl Kindermann (Autor)
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Produktbeschreibungen

Kurier, 4. April 2003

„Schon 1933 führte Hitler gegen Österreich einen Propagandakrieg, Wirtschaftskrieg und Terrorkrieg – mit bis zu 140 NS-Anschlägen pro Monat. Der Gegenwehr von Kanzler Dollfuß war es laut Kindermann zu verdanken, daß Hitler scheiterte...“


Die Presse, 19. April 2003

„...Es ist ein Verdienst des Münchner Historikers und Politologen Gottfried-Karl Kindermann, in einem neuen Buch mit dem programmatischen Titel „Österreich gegen Hitler – Europas erste Abwehrfront 1933 bis 1938“ Dollfuß und den von ihm inaugurierten Ständestaat unter der Perspektive der Mobilisierung eines kleinen Landes gegen den Nationalsozialismus zu betrachten und als eine zwar gescheiterte, aber nichtsdestoweniger beachtliche Bemühung ins Licht zu rücken.“

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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neue Fakten, neue Sicht, 7. April 2003
Von Ein Kunde
Es ist gut, dass solcherart Bücher erscheinen (und auch erscheinen dürfen). Es hat eine Zeit in Österreich gegeben in denen die Geschichtsschreibung (besonders die in den Schulbüchern) sehr parteipolitisch dominiert war und auch noch ist und gerade die Rolle so mancher Parteien (eigentlich nur einer) vor und während des Austrofaschismuses glorifizierte und als die alleinigen Opfer darstellte. Gerade hier zeigt diese Buch und auch die Geschichtsschreibung auch die Verantwortung jener die unter anderen dazu beigtragen haben Österreich "heim in das Reich" zu führen bzw. zu bringen. Der kritische Leser und Kenner der Geschichte Österreichs von 1918 bis 1938 wird das wissen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Vergessen? Verdrängt?, 3. April 2003
Kindermanns Aussagen treffen nur bedingt zu. Dollfuß als den Märtyrer in den Himmel zu heben, ihn als den Gegner des Nationalsozialismus zu 'verehren' bringt ein schiefes Bild der tatsächlichen Situation! Die austrofaschistische "Vaterländische Front" und Engelbert Dollfuß zu Widerstandskämpfern gegen Hitler hochstilisieren und die Sozialdemokratie als Totengräber Österreichs Eigenständigkeit diffamieren ist schlichtweg eine Geschichtslüge!Es waren Sozialdemokraten die direkt von Dollfuß' Anhaltelager in die KZ der Nazis wandern mussten! Dollfuß hat nicht nur die Demokratie zu Grabe getragen, auf Arbeiterwohnungen mit Kanonen schießen lassen und Parteien und Gewerkschaften verbieten lassen. Er hat auch durch seine Form der alpenländischen Imitation des deutschen Faschismus ideell und politisch Hitler den Boden aufbereitet. Immerhin war es der austrofaschistische Bundeskanzler Dollfuß, der 1933 mit Militärgewalt ein neuerliches Zusammentreten des demokratisch gewählten Parlaments verhindert und danach am 1. Mai 1934 den diktatorischen Ständestaat errichtet hat. Dass Dollfuß gegen die Nationalsozialisten auftrat und durch sie ermordet wurde ist historisches Faktum, kann aber Dollfuß' politisches Handeln nicht entschuldigen.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Kindermann ist tendenziös, 5. Juli 2003
Von Ein Kunde
das buch ist eine zumutung und zutiefst tendenziös. man könnte es auch als auftragswerk der övp charakterisieren, die sich nicht nur weigert ihre große historische schuld einzugestehen und bis zum heutigen tag das bild des austrofaschistischen mörders dollfuß in ihrem parlamentsklub hängen hat, sondern auch noch mit geschichtsrevisionistischen auftragswerken die unrühmliche parteigeschichte aufpolieren möchte. man kann zu diesem thema nachlesen wo man will (außer bei kindermann) und wird zum schluß kommen, dass die övp vorgängerpartei csp die hauptschuld daran trägt dass östereich von hitler ohne gegenwehr annektiert worden ist.
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