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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr informativ,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ölwechsel! (Taschenbuch)
Dieses Buch informiert den Leser sehr umfassen über alles, was man im Zusammenhang mit Erdöl wissen muss.Zunächst wird auf die Entstehung des Erdöls, dessen Erscheinungsformen (z.B. als Ölschiefer oder Teersande), die Resourcenlage (aufgeteilt nach Ländern), die Fördermöglichkeiten (Onshore, Offshore) und die zukümftigen Fördermöglichkeiten eingegangen. Danach wird die Politik und Entstehung unserer Erdölwirtschaft beleuchtet. Wie kam es zur OPEC-Bildung? Wie entstanden die Ölkonzerne und wie groß ist deren Einfluss? Besonders interessant, vor allem wegen der momentanen Lage im Irak und dem drohenden Krieg, ist dabei die Rolle der Amerikaner in dieser Region. Deutlich ist zu sehen, welch falsches und doppelzüngiges Spiel sie trieben und treiben. Des weiteren wird auf das Entstehen von Statistiken der Ölwirtschaft und deren Seriosität eingegangen und die Entstehung und Berechnung von Zukunftsprognosen ("Wie lange reicht unser Öl?") erleutert. Im letzten Teil wird dann ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Alternativen zum Erdöl gemacht. Ich empfehle diese Buch allen, die mitreden wollen in der Diskussion um Ökosteuer, Umweltpolitik, wirtschaftliche Entwicklung und Energieversorgung. Aber auch allen, die etwas über die Entstehung der Konflikte im nahen und mittleren Osten wissen wollen. Es schafft eine brauchbare Datenbasis rund ums Erdöl (z.B. Welttages- und Jahresförderung, sichere Reserven, statische und dynamische Reichweite), und hilft, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge im Kontext des Erdöls zu verstehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert,
Rezension bezieht sich auf: Ölwechsel!: Das Ende des Erdölzeitalters und die Weichenstellung für die Zukunft (Taschenbuch)
Viele gut nachvollziehbare Statistiken und Diagramme kombiniert mit einer umfangreichen Erklärung von der Entstehung des Erdöls über die Erkundungsmethoden bis zur Fördertechnik. Der gesamte Ablauf der Ölwirtschaft sowie die Politischen Ziele und Handlungsmöglichkeiten der einzelnen Akteure werden ebenfalls gut beschrieben.Die größten Förderländer und ihre geschätzten Reserven sind ebenfalls enthalten, leider sind halt nur Schätzungen vorhanden was man dem Autor jedoch nicht vorwerfen kann. Es wäre sehr interessant die genauen Zahlen zu kennen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
guter Überblick für Einsteiger in die Thematik,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ölwechsel!: Das Ende des Erdölzeitalters und die Weichenstellung für die Zukunft (Taschenbuch)
Das Buch "Ölwechsel!" läßt sich in zwei Teile gliedern.Der erste (Kapitel 1) beschreibt sehr systematisch alle bisher identifizierten Ölregionen sowie deren Mengen und Förderhistorie. Diese Beschreibung ist fast wie ein Katalogteil. Sie bildet ein sehr sachliches Rückgrat der politischen Diskussion von Teil 2 (Kapitel 2-4). Es wird darauf hingewiesen, dass Ölreservoire lange vor ihrer Erschöpfung in ihrer Förderrate nachlassen (Hubbert Peak), und dass heute viele aktive Quellen aus sogenanntem nicht konventionellem Öl bestehen (Tiefsee; Ölsande). Insgesamt ziemlich viele Zahlen, dafür aber ein sehr informatives Nachschlagewerk. Teil zwei ist nicht ganz so sachlich und zum Teil fehlerhaft. Der Abriss der geopolitischen Weltgeschichte rund ums Öl bietet zwar einen guten Überblick für Einsteiger in die Thematik, ist aber in anderen Büchern exakter und tiefgründiger beschrieben (siehe das dort zitierte Buch von Daniel Yegin "der Preis"). Vor allem aber geben sich die Autoren keine Mühe, die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge zu erhellen, z.B. warum in den 80er Jahren der Ölpreis überraschend wieder sank. Eine umfassendere Darstellung (u.a. Rolle der Beziehungen USA - Saudi-Arabien) bietet auch hier das zuvor zitierte Buch "der Preis". Weitgehend unbegründet ist auch die immer wieder vorgebrachte unterschwellige Kritik, dass die Industriestaaten für alle Miseren dieser Welt verantwortlich seien (auch für die finanziellen Nöte der OPEC-Länder wenn der Ölpreis fällt :-). Immerhin endet das Buch dann nicht mit Weltuntergangsszenarien sondern zeigt -wiederum sehr nüchtern- einen Ausweg aus der Krise auf: durch effizienterem Umgang mit Resourcen und durch den Ausbau regenerativer Energien. Insgesamt ein gut strukturiertes Buch. Einen Stern Abzug wegen der o.g. Mängel. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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