oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 1,95 eintauschen?
Öl-Ende: "The Party's Over" - Die Zukunft der industrialisierten Welt ohne Öl
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Öl-Ende: "The Party's Over" - Die Zukunft der industrialisierten Welt ohne Öl [Gebundene Ausgabe]

Richard Heinberg , Michael Bayer , Burkhard Hickisch
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 21,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 23. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wenn in hundert Jahren Gesellschaften es geschafft haben, friedlich, maßvoll und nachhaltig zu leben, wird es nicht zuletzt deswegen sein, weil sie den Rat dieses hochaktuellen Buches befolgt haben." (Thom Hartmann, Autor von "Unser ausgebrannter Planet" )

Kurzbeschreibung

Die Öl-Spitzenförderung ist bereits überschritten. Der weltweite Verbrauch steigt weiter. Es wird Zeit, dass wir uns nach Alternativen umsehen.

Im Juli 2008 kletterte der Rohölpreis auf über 140 Dollar pro Barrel. Innerhalb eines Jahres hat er sich damit verdoppelt, in vier Jahren stieg er um das 4,4fache. Die Zukunftsprognosen sehen ihn weiter steigen. denn die Endlichkeit der Erdölvorräte beginnt auf den Markt durchzuschlagen – ein Schock für die globale Wirtschaft, die sich bislang darauf verlassen hat, dass das Öl in jeder gewünschten Menge zur Verfügung stehen würde. Plötzlich ist die Verknappung des Öls zu einer realen Herausforderung geworden. Richard Heinberg weist seit Jahren auf dieses Szenario hin und hat sich mittlerweile als einer der international gefragtesten Experten zum Thema „Peak Oil“ etabliert. Er belegt mit Hilfe von Recherchen unabhängiger Geologen, dass bereits jetzt der Höhepunkt der Ölförderung eingetreten ist, während der weltweite Bedarf an „flüssigem Gold“ unaufhörlich weiter zunimmt. Er zeigt Alternativen zur Erdölgesellschaft auf, für die es inzwischen höchste Zeit geworden ist. Dieses Buch versorgt alle, die die aktuelle wirtschaftliche und energiepolitische Entwicklung verstehen und wachsam mitverfolgen wollen, mit den nötigen Fakten.

• Die Zeit ist reif: Aktualisierte Neuausgabe von „The Party’s Over“

• Heinbergs Prognosen sind durch die aktuelle Entwicklung voll bestätigt

• Mit topaktuellen Informationen zu Energieverbrauch, Erdölabhängigkeit und Erdölsubstitution in Deutschland

Klappentext

"Wenn in hundert Jahren Gesellschaften es geschafft haben, friedlich, maßvoll und nachhaltig zu leben, wird es nicht zuletzt deswegen sein, weil sie den Rat dieses hochaktuellen Buches befolgt haben."
Thom Hartmann, Autor von "Unser ausgebrannter Planet"

Über den Autor

Richard Heinberg ist Journalist, Sachbuchautor und Musiker. Er hat bereits vier Bücher über kulturellen Wandel und Energiewirtschaft veröffentlicht, u.a. „Cloning the Buddha: The Moral Impact of Biotechnology“, für die er mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Am Santa Rosa College in Kalifornien unterrichtet er zum Thema Kultur, Ökologie und nachhaltige Kommunen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als mein Buch The Party's Over im Jahre 2003 erstmals veröffentlicht wurde, lag der Ölpreis lediglich bei 35 US-Dollar pro Barrel. Die Vorstellung, dass die weltweite Fördermenge dieser einzigartigen Substanz schon bald deutlich abnehmen würde, wurde nur von einer kleinen Gruppe von Erdöl-Geologen und Energie-Experten ernst genommen. Heute sind die Benzinpreise in aller Munde. [Und der Ölpreis liegt im Juni 2008 bei 140 Dollar pro Barrel! Fluggesellschaften und Automobilkonzerne kämpfen ums Überleben, steigende Transportkosten schlagen sich allerorts in erhöhten Preisen nieder, von Lebensmitteln bis hin zu Zement - die Weltwirtschaft ist angeschlagen. Dies sind genau die Auswirkungen, die ich in meinem Buch vorausgesagt habe.
Es hat etwas Surreales an sich, wenn unangenehme Ereignisse, die man selbst vorausgesagt hat, dann später auch tatsächlich eintreten. In den vergangenen Jahren habe ich oft gesagt, dass ich mir nichts lieber wünschen würde, als in meinen Voraussagen widerlegt zu werden, denn welcher Mensch, der noch bei Verstand ist, freut sich schon auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch? Aber da unsere Gesellschaft so stark von sich erschöpfenden, nicht erneuerbaren Energiequellen abhängig ist, ist dies die klare Konsequenz, wenn wir nicht den koordinierten Versuch unternehmen, unsere Abhängigkeit vom Öl und anderen fossilen Brennstoffen drastisch zu reduzieren.
Ich könnte in der gegenwärtigen Situation eine gewisse Befriedigung daraus ziehen, dass ich ja schon lange auf diese Gefahr hingewiesen habe. Aber ein solches Vergnügen wäre erbärmlich, da wir alle unter den bitteren Folgen unseres jahrhundertelangen, durch fossile Brennstoffe angeheizten Wachstumswahns leiden - egal, ob wir dieses Wachstum kritisiert oder begeistert an ihm teilgenommen haben. Der einzige Silberstreif am Horizont besteht darin, dass jetzt, wo uns die Verknappung des Öls so stark bewusst wird, die politisch Verantwortlichen anfangen, ernsthaft über eine Alternative nachzudenken. Für diejenigen, die dies schon seit geraumer Zeit fordern, bedeutet die Bestätigung ihrer Warnungen keinen Erfolg. Es gibt keinen Anlass, sich auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen; die erschreckende Zunahme Besorgnis erregender Ereignisse macht vielmehr deutlich, dass wir nur noch wenig Zeit haben, bevor sich die Lage dramatisch verschärft, und wir daher unsere Anstrengungen verdoppeln sollten.

Wenn ich einen Blick auf die erste Ausgabe dieses Buchs werfe, fällt mir sofort auf, dass damals die Beziehung zwischen Rohstoffverknappung und der anderen großen ökologischen Herausforderung unserer Zeit, dem Klimawandel, noch kein Thema war. Vielleicht dient es dem besseren Verständnis, wenn ich diesen Zusammenhang in der Einleitung zu dieser neuen Ausgabe darlege.
Diejenigen Experten, die sich heute unvoreingenommen die gesamte Beweislage anschauen, betrachten den Klimawandel als die größte ökologische Herausforderung, vor die sich die Menschheit jemals gestellt sah. Im Kern geht es dabei um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen; jeder realistische Lösungsansatz erfordert daher, dass wir unsere Abhängigkeit von Erdöl, Kohle und Gas schnell und drastisch verringern.
Gleichzeitig ist der Klimawandel vom politischen Blickwinkel aus sehr schwer anzugehen. Weil sich die schlimmsten Auswirkungen erst nach Jahrzehnten zeigen, werden, stellt der Klimawandel ein Problem dar, dessen Lösung ein moralisches Gebot für uns ist. Wir sollten unseren Verbrauch von Erdöl, Kohle und Gas zum Wohle der Umwelt und zukünftiger Generationen einschränken. Die politisch Verantwortlichen lassen daher auch keine Gelegenheit ungenutzt, um in dieser Hinsicht Lippenbekenntnisse abzulegen. Aber wenn konkret zwischen dem Schutz der Umwelt und wirtschaftlichem Wachstum entschieden werden muss, fällt die Entscheidung fast immer zugunsten eines weiteren Wachstums, da unsere wirtschaftlichen und politischen Systeme dies erfordern. Da 85 Prozent der weltweiten Energiemenge aus fossilen Brennstoffen stammt, können wir uns nur schwer vorstellen, die weltweite Abhängigkeit von diesen Energieträgern kurzfristig zu reduzieren, ohne dass es zu einer ernsten Verknappung der verfügbaren Energie und daher zu einer Schrumpfung (anstatt zu einem weiteren Wachstum) der Weltwirtschaft kommt. Jede politische Initiative, die für eine wirtschaftliche Schrumpfung plädiert, wird schnell mundtot gemacht.
Der Höchststand und zukünftige Rückgang der Produktionsmenge für Erdöl, Kohle und Gas stellt die Menschheit vor eine neue Herausforderung. Das Problem besteht zwar immer noch in der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, aber in diesem Fall geht es nicht um sinkende Produktionszahlen (oder um Verschmutzung), sondern um die Produktion als solche (oder um die Knappheit der verfügbaren Menge). Die Gesellschaft hat sich zu stark von fossilen Rohstoffen abhängig gemacht und diese sind nun mal von Natur aus begrenzt und nicht erneuerbar. Die Erschöpfung der Energiequellen sorgt dafür, dass die Fördermenge an fossilen Brennstoffen schon bald nicht mehr steigt, sondern fällt - was zu einer Energieverknappung und hohen Preisen führen wird, die in der Wirtschaft verheerenden Schaden anrichten und vielleicht sogar einen gesellschaftlichen Zusammenbruch bewirken können. Andere wichtige Ressourcen werden auch immer knapper, zum Beispiel Mutterboden, Wasser, Fische, Minerale und Metalle. Aber fossile Brennstoffe haben eine so zentrale wirtschaftliche Bedeutung und das Fördermaximum der weltweiten Erdölproduktion steht so unmittelbar bevor, dass die Erschöpfung dieses besonderen Rohstoffs ohne Zweifel direkte und dramatische Auswirkungen auf die Industriegesellschaften haben und zu einer lang anhaltenden wirtschaftlichen Schrumpfung führen wird - und zwar unabhängig von den Anstrengungen, alternative Energiequellen zu erschließen.
Wird eine verringerte Erdölproduktion das Klimaproblem lösen? Nein! Die meisten Voraussagen über zukünftige Kohlendioxid-Emissionen gehen von einer zu großen Menge fossiler Brennstoffe aus, die in den kommenden Jahrzehnten gefördert und verbraucht werden können. Die Autoren der jüngsten, sehr detaillierten und überzeugenden Studie über den Förderhöhepunkt für Erdöl, Kohle und Gas (die von der Energy Watch Group in Deutschland durchgeführt wurde) gehen davon aus, dass die Erschöpfung der Energiequellen den Kohlendioxid-Ausstoß auf einem Niveau halten wird, das dafür sorgt, dass die C2O-Konzentration in der Atmosphäre nicht wesentlich über 450 Teile pro Million ansteigen wird - ein Niveau, das in der Vergangenheit häufig vom »Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaveränderungen« (IPCC) erwähnt wurde. Dennoch zeigen die jüngsten Klimaforschungen, dass die Sensibilität des Klimas unterschätzt wurde, sodass die angestrebte Menge eher bei 350 Teile pro Million liegen sollte - und damit auf einem Niveau, das wir schon seit Jahrzehnten überschreiten.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als mein Buch The Party's Over im Jahre 2003 erstmals veröffentlicht wurde, lag der Ölpreis lediglich bei 35 US-Dollar pro Barrel. Die Vorstellung, dass die weltweite Fördermenge dieser einzigartigen Substanz schon bald deutlich abnehmen würde, wurde nur von einer kleinen Gruppe von Erdöl-Geologen und Energie-Experten ernst genommen. Heute sind die Benzinpreise in aller Munde. [Und der Ölpreis liegt im Juni 2008 bei 140 Dollar pro Barrel! Fluggesellschaften und Automobilkonzerne kämpfen ums Überleben, steigende Transportkosten schlagen sich allerorts in erhöhten Preisen nieder, von Lebensmitteln bis hin zu Zement - die Weltwirtschaft ist angeschlagen. Dies sind genau die Auswirkungen, die ich in meinem Buch vorausgesagt habe.
Es hat etwas Surreales an sich, wenn unangenehme Ereignisse, die man selbst vorausgesagt hat, dann später auch tatsächlich eintreten. In den vergangenen Jahren habe ich oft gesagt, dass ich mir nichts lieber wünschen würde, als in meinen Voraussagen widerlegt zu werden, denn welcher Mensch, der noch bei Verstand ist, freut sich schon auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch? Aber da unsere Gesellschaft so stark von sich erschöpfenden, nicht erneuerbaren Energiequellen abhängig ist, ist dies die klare Konsequenz, wenn wir nicht den koordinierten Versuch unternehmen, unsere Abhängigkeit vom Öl und anderen fossilen Brennstoffen drastisch zu reduzieren.
Ich könnte in der gegenwärtigen Situation eine gewisse Befriedigung daraus ziehen, dass ich ja schon lange auf diese Gefahr hingewiesen habe. Aber ein solches Vergnügen wäre erbärmlich, da wir alle unter den bitteren Folgen unseres jahrhundertelangen, durch fossile Brennstoffe angeheizten Wachstumswahns leiden - egal, ob wir dieses Wachstum kritisiert oder begeistert an ihm teilgenommen haben. Der einzige Silberstreif am Horizont besteht darin, dass jetzt, wo uns die Verknappung des Öls so stark bewusst wird, die politisch Verantwortlichen anfangen, ernsthaft über eine Alternative nachzudenken. Für diejenigen, die dies schon seit geraumer Zeit fordern, bedeutet die Bestätigung ihrer Warnungen keinen Erfolg. Es gibt keinen Anlass, sich auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen; die erschreckende Zunahme Besorgnis erregender Ereignisse macht vielmehr deutlich, dass wir nur noch wenig Zeit haben, bevor sich die Lage dramatisch verschärft, und wir daher unsere Anstrengungen verdoppeln sollten.

Wenn ich einen Blick auf die erste Ausgabe dieses Buchs werfe, fällt mir sofort auf, dass damals die Beziehung zwischen Rohstoffverknappung und der anderen großen ökologischen Herausforderung unserer Zeit, dem Klimawandel, noch kein Thema war. Vielleicht dient es dem besseren Verständnis, wenn ich diesen Zusammenhang in der Einleitung zu dieser neuen Ausgabe darlege.
Diejenigen Experten, die sich heute unvoreingenommen die gesamte Beweislage anschauen, betrachten den Klimawandel als die größte ökologische Herausforderung, vor die sich die Menschheit jemals gestellt sah. Im Kern geht es dabei um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen; jeder realistische Lösungsansatz erfordert daher, dass wir unsere Abhängigkeit von Erdöl, Kohle und Gas schnell und drastisch verringern.
Gleichzeitig ist der Klimawandel vom politischen Blickwinkel aus sehr schwer anzugehen. Weil sich die schlimmsten Auswirkungen erst nach Jahrzehnten zeigen, werden, stellt der Klimawandel ein Problem dar, dessen Lösung ein moralisches Gebot für uns ist. Wir sollten unseren Verbrauch von Erdöl, Kohle und Gas zum Wohle der Umwelt und zukünftiger Generationen einschränken. Die politisch Verantwortlichen lassen daher auch keine Gelegenheit ungenutzt, um in dieser Hinsicht Lippenbekenntnisse abzulegen. Aber wenn konkret zwischen dem Schutz der Umwelt und wirtschaftlichem Wachstum entschieden werden muss, fällt die Entscheidung fast immer zugunsten eines weiteren Wachstums, da unsere wirtschaftlichen und politischen Systeme dies erfordern. Da 85 Prozent der weltweiten Energiemenge aus fossilen Brennstoffen stammt, können wir uns nur schwer vorstellen, die weltweite Abhängigkeit von diesen Energieträgern kurzfristig zu reduzieren, ohne dass es zu einer ernsten Verknappung der verfügbaren Energie und daher zu einer Schrumpfung (anstatt zu einem weiteren Wachstum) der Weltwirtschaft kommt. Jede politische Initiative, die für eine wirtschaftliche Schrumpfung plädiert, wird schnell mundtot gemacht.
Der Höchststand und zukünftige Rückgang der Produktionsmenge für Erdöl, Kohle und Gas stellt die Menschheit vor eine neue Herausforderung. Das Problem besteht zwar immer noch in der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, aber in diesem Fall geht es nicht um sinkende Produktionszahlen (oder um Verschmutzung), sondern um die Produktion als solche (oder um die Knappheit der verfügbaren Menge). Die Gesellschaft hat sich zu stark von fossilen Rohstoffen abhängig gemacht und diese sind nun mal von Natur aus begrenzt und nicht erneuerbar. Die Erschöpfung der Energiequellen sorgt dafür, dass die Fördermenge an fossilen Brennstoffen schon bald nicht mehr steigt, sondern fällt - was zu einer Energieverknappung und hohen Preisen führen wird, die in der Wirtschaft verheerenden Schaden anrichten und vielleicht sogar einen gesellschaftlichen Zusammenbruch bewirken können. Andere wichtige Ressourcen werden auch immer knapper, zum Beispiel Mutterboden, Wasser, Fische, Minerale und Metalle. Aber fossile Brennstoffe haben eine so zentrale wirtschaftliche Bedeutung und das Fördermaximum der weltweiten Erdölproduktion steht so unmittelbar bevor, dass die Erschöpfung dieses besonderen Rohstoffs ohne Zweifel direkte und dramatische Auswirkungen auf die Industriegesellschaften haben und zu einer lang anhaltenden wirtschaftlichen Schrumpfung führen wird - und zwar unabhängig von den Anstrengungen, alternative Energiequellen zu erschließen.
Wird eine verringerte Erdölproduktion das Klimaproblem lösen? Nein! Die meisten Voraussagen über zukünftige Kohlendioxid-Emissionen gehen von einer zu großen Menge fossiler Brennstoffe aus, die in den kommenden Jahrzehnten gefördert und verbraucht werden können. Die Autoren der jüngsten, sehr detaillierten und überzeugenden Studie über den Förderhöhepunkt für Erdöl, Kohle und Gas (die von der Energy Watch Group in Deutschland durchgeführt wurde) gehen davon aus, dass die Erschöpfung der Energiequellen den Kohlendioxid-Ausstoß auf einem Niveau halten wird, das dafür sorgt, dass die C2O-Konzentration in der Atmosphäre nicht wesentlich über 450 Teile pro Million ansteigen wird - ein Niveau, das in der Vergangenheit häufig vom »Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaveränderungen« (IPCC) erwähnt wurde. Dennoch zeigen die jüngsten Klimaforschungen, dass die Sensibilität des Klimas unterschätzt wurde, sodass die angestrebte Menge eher bei 350 Teile pro Million liegen sollte - und damit auf einem Niveau, das wir schon seit Jahrzehnten überschreiten.

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de