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Ökotopia - Notizen und Reportagen von William Weston aus dem Jahre 1999
 
 
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Ökotopia - Notizen und Reportagen von William Weston aus dem Jahre 1999 [Broschiert]

Ernest Callenbach , Ursula Clemeur , Reinhard Merker
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Rotbuch Verlag; Auflage: N.-A. (1978)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3880222002
  • ISBN-13: 978-3880222007
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 162.343 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ernest Callenbach
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
"Ökotopia" ist insofern eine klassische Utopie, als sie, wie ihr Renaissance-Vorgänger "Utopia", einen alle Bereiche und Aspekte des Lebens umfassenden Gegenentwurf zur bestehenden gesellschaftlichen Realität zeichnet. Das verbindende utopische Konzept aller behandelten Lebensbereiche könnte man mit dem Wort "Natürlichkeit" benennen: Schonung der Ressourcen auf ökonomischen Gebiet, "Natürlichkeit", weil Unverstelltheit, im sozialen Miteinander und gegenüber sich selbst (Thema Selbstverwirklichung), natürliche Autorität im Gegensatz zu zementierten Machtstrukturen... et cetera.
Die große Ingeniosität Callenbachs zeigt sich darin, dass er tatsächlich zu allen Aspekten des menschlichen Wirtschaftens und Lebens interessante und nicht selten überzeugende Gegenentwürfe anbieten kann, die auch noch durch einen gemeinsamen Geist, eine Art ökotopianischen "Spirit", getragen und zusammengehalten werden. Nachsehen muss man es Callebach, dass sein ökotopisches Ideal von 1975 auch noch einige Aspekte seiner Zeit enthält, die aus der (damals noch existierenden) sozialistischen Welt stammen und eigentlich dem libertären und der individuellen Entwicklung verpflichteten Geist Ökotopias widersprechen; so etwa die wohl von der Kulturrevolution im damaligen China inspirierte "Kritik" des Einzelnen durch das Kollektiv und auch noch andere, ähnliche, Praktiken, in denen das Kollektiv dem einzelnen doch sehr auf die "Pelle rückt", und die in anderen Kontexten wohl als Nötigung bezeichnet würden.
Relativ flüssig ist "Ökotopia" zu lesen, weil es trotz ausführlicher "Reportage" der dortigen Lebensumstände auch die persönlichen Reflexionen seines Helden, des Journalisten William Weston, widergibt, und dessen Reisebericht nicht nur durch eine Liebesgeschichte bereichert sondern auch durch die glaubhafte Schilderung seiner persönlichen psychologischen Entwicklung mit einer erzählerischen Struktur ausgestattet wird.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Die Handlung des 1975 erschienen Buchs spielt im Jahre 1999. Der Staat Ökotopia, drei ehemalige Weststaaten der USA, erlangte 1980 seine Unabhängigkeit und lebt seit dem in Isolation. Nach fast zwanzig Jahren kommt der Journalist William Weston als erster offizieller Besucher nach Ökotopia. Weston führt den Leser durch ein Land, in dem Callenbach die bis dahin in aller Welt erdachten oder versuchten Möglichkeiten alternativen Lebens zusammengetragen hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zukunftsvisionen 9. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
"Ökotopia" von Ernest Callenbach war neben Robert Havemanns Sozialutopie in seinem Buch "Morgen" eine ganz wesentliche Anregung für mein eigenes Kapitel "Die ökotopianische Zukunftsgesellschaft" gewesen. Dabei ist nicht nur interessant worin man den jeweiligen Autor zustimmt, sondern auch wo man eine andere Lösung bevorzugt. Das regt neue Ideen an. Wer mag kann das Ergebnis, daß sich dann in meinem Schreibprozeß eingestellt hat, nachlesen in dem Buch "Wege zur ökologischen Zeitenwende". In jedem Fall kann ich E.Callenbachs "Ökotopia" sehr als Lektüre empfehlen.
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