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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufmerksamkeit, die sich lohnt!, 27. Oktober 2005
Zuerst die schlechte Nachricht: Dieses Buch erfordert Aufmerksamkeit. Der Autor schreibt nicht sehr verständlich, aber vielleicht erfordern komplexe Gedanken ja auch komplexe Saetze. Jetzt die gute Nachricht: Für seine Aufmerksamkeit wird man reich belohnt. In den Zeiten des Information overloads definiert der Autor Aufmerksamkeit als die neue Leitwährung, die das Geld ablösen wird. Unsere Aufmerksamkeit ist das Wertvollste, was wir geben, aber gleichzeitig auch das Wichtigste, was wir von anderen Menschen erhalten können. Auf der Basis dieser Erkenntnis erfährt man Fundamentales über die Bedeutung der Aufmerksamkeit in Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerade der letzte Punkt geht weit über das hinaus, was man von einem solchen Buch erwartet. Die Bedeutung der Aufmerksamkeit durch andere Menschen für mein Selbstwertgefühl ist nur einer, der interessanten Aspekte dieses Buches. Darüberhinaus entwickelt Franck ein Konzept für die Vermeidung von Kommunikations-/ Beziehungsproblemen, er nennt es wohlwollendes Interpretieren. Mein Tipp: Unbedingt Lesen. Das Buch ist eine wahre Fundgrube. ABER: Am Besten nur in kleinen Häppchen lesen, sich nicht abschrecken lassen von einigen Wort- oder Satzungetümen. Und wenn man fertig ist, noch mal anfangen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pay attention, please!, 24. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Ökonomie der Aufmerksamkeit: Ein Entwurf (Taschenbuch)
Georg Francks "Ökonomie der Aufmerksamkeit" ist gewiss kein Buch, das man mal eben auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn liest. Denn es ist keineswegs ein Werk, dem man nur halbherzige Aufmerksamkeit schenken darf und kann, um es zu verstehen. Man muss bei jedem einzelnen Wort konzentriert mitdenken, ihm also ökonomische Aufmerksamkeit zukommen lassen. Doch bemüht man sich darum, so wird man mit durchdachten und wohl überlegten Gedankengängen, Ansätzen und Theorien belohnt. Es ist kein Buch für die breite Masse, für mich aber hat sich jede einzelne Minute damit voll und ganz gelohnt!
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4.0 von 5 Sternen
Vom Umgang mit einem wertvollen Gut, 4. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ökonomie der Aufmerksamkeit: Ein Entwurf (Taschenbuch)
Eine kluge Analyse, wenn auch sicher ein wenig gar kopflastig. Aber das Thema selbst ist es schon wert, ihm ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, denn vermutlich ist uns allen zu wenig bewusst, wie sehr unser Leben durch die Art unserer Wahrnehmung beeinflusst wird. Medien leben von Aufmerksamkeit, Stars leben von Aufmerksamkeit, Beziehungen leben von Aufmerksamkeit - alles, was Bedeutung bekommen soll, hat Beachtung nötig. Sie ist der Schlüsselfaktor für alles. Und je grösser das Angebot, das uns umgibt, desto klüger müssen wir mit ihr umgehen. Das erkennt und schildert Georg Franck alles sehr gut. Es ist alles sehr logisch und nachvollziehbar. Aber irgendwie springt der Funke nicht. Es bleibt zu intellektuell. Wir verstehen es, aber es bleibt irgendwie offen, welche andern Möglichkeiten es gäbe. Zu wenig wird klar, dass Aufmerksamkeit nicht nur eine Masseinheit für die Wahrnehmung ist, sondern dass wir durch sie unser Leben gestalten und in einem bedeutenden Mass darüber entscheiden können, welchen Dingen und Werten wir uns zuwenden wollen und welchen nicht. Das Thema ist eigentlich zu wichtig, um es so nüchtern abhandeln zu können. Aber wir werden auf viele Dinge hingewiesen, die uns klarmachen können, dass wir uns dieser Sache viel grundlegender widmen müssen, wenn wir verstehen wollen, worum es da eigentlich geht.
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