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Ökolution 4.0: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen [Gebundene Ausgabe]

Oliver Rückemann , Meinhard Miegel
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. Dezember 2011
Die aktuellen ökonomischen und ökologischen Krisen zwingen zu einer grundlegenden Zäsur unseres Lebensstils und der Art, wie wir wirtschaften. Das Glücks- und Heilsversprechen materieller Wohlstandsmehrung entpuppt sich mit jedem Tag ein Stück mehr als der Strick, an dem unsere hoch gepriesene Zivilisation bereits baumelt. Ein Strick, der sich mit jedem Euro-Rettungspaket und mit Katastrophen wie Fukushima stetig weiter zuzieht. Die Welt, die wir jeden Tag schaffen und die uns mit ihrer Komplexität zunehmend überfordert, ist dabei nicht etwa ein großes Missverständnis oder das Ergebnis einer Reihe unglücklicher Zufälle. Sie ist das Ergebnis einer auf Anpassung, auf emotionale und mentale Standardisierung ausgerichteten Gesellschaft, die im Ganzen immer kranker wird. Auch die, die heute davon zu profitieren glauben, müssen morgen erkennen, dass sie zu den ganz großen Verlierern gehören. Dieser historische Verlauf, der mit René Déscartes‘ Definition des homo mechanicus eingeleitet und von Charles Darwin konsequent zu seiner grotesken Kriegserklärung gegen die Natur weiter getrieben wurde, zeigt deutlich, dass der moderne Mensch auf fatale Weise fehlentwickelt ist. Die darwinsche Kriegserklärung erlaubte den Ökonomen seither nicht nur eine massive Missinterpretation der Lehre des Adam Smith, sondern lieferte ihnen auch die ultimative Legitimation für die rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mensch und Natur werden für die Profite einiger Weniger völlig skrupellos verzockt. Das Ganze bildet ein System, das wir uns von Geburt an gegenseitig aufzwingen, ohne es als solches zu erkennen, und das wir mit allen Mitteln - insbesondere Gewalt - verteidigen. Ob es uns gelingt, uns von diesem System zu emanzipieren - also eine wirkliche Ökolution zu realisieren - entscheidet darüber, welche Zukunft diese Menschheit haben wird. Wir haben die Wahl.

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Ökolution 4.0: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen + Connectedness: Warum wir ein neues Weltbild brauchen
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Text ist keine vergnügliche Lektüre. Er ist noch nicht einmal tröstlich. Vielmehr beunruhigt und verstört er. Er ist geschrieben von einem Manne, der noch immer den Jüngeren in diesem Lande zuzurechnen ist und dieser Mann ist zornig. Er begehrt auf gegen eine gesellschaftliche Ordnung oder richtiger: gegen gesellschaftliche Missstände, die sich im Laufe der Zeit so sehr verfestigt haben, dass sie von vielen als Ordnung angesehen werden, vielleicht als eine Art pervertierter Ordnung. Dass Ordnungen pervertieren und dadurch zum Gegenteil dessen werden, wozu sie eigentlich bestimmt sind, ist fester Bestandteil menschlicher Geschichte. Doch die davon Betroffenen - in diesem Fall uns - hilft diese Einsicht nicht weiter. Wir leiden unter "den Verhältnissen" und da diese den Anschein der Normalität oder zumindest des Überkommenen haben, vermögen viele noch nicht einmal den Grund ihres Leidens zu erkennen. Auch Oliver Rückemann leidet, er sogar besonders. Aber im Unterschied zu den Vielen weiß er um die Ursachen seines Leidens, zu deren wichtigsten eine allgegenwärtige Hybris zählt. Dieses Wissen feit ihn jedoch nicht vor gelegentlicher Resignation. Trotz schonungsloser Auseinandersetzung mit jenen "Verhältnissen" schwingt immer ein wenig Traurigkeit darüber mit, dass alles so gekommen ist. Dies könnte auch der tiefere Grund dafür sein, dass es für ihn keine starren Grenzen zwischen Tätern und Opfern gibt. Bei genauerem Hinsehen gibt es sogar überhaupt keine Grenzen. Niemand macht uns zu Opfern. Zu Opfern machen wir uns durch unser eigenes Verhalten, durch unser Tun und Unterlassen. Auch Rückemann gehörte einst zu diesen Opfern. Aber er hat sich aus diesem Status befreit, in dem er die "kognitive Dissonanz", wie er dies nennt, die Technik, mit der wir "die Absurdität und die Widersprüche unserer alltäglichen Existenz vor uns selbst... rechtfertigen und... legitimieren" ein stückweit überwunden hat. Auch wenn das nicht sein eigentliches Thema ist, ist dieser Text - zumindest zwischen den Zeilen - auch der Bericht einer Selbstfindung. Hier ringt ein Mensch mit einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Wird sie wieder zu fugen sein? Gewissheit erhält der Leser hierzu nicht. Aber ihm werden die Augen geöffnet. Er wird nicht mit allem einverstanden sein, was er zu sehen bekommt. Nicht auszuschließen ist sogar, dass ihn das Erkennen unglücklich macht. Aber auch dann noch gilt das Diktum eines Voltaire, wonach Erkenntnis kostbarer ist als alles Glück dieser Erde. Und zu erkennen gibt es in diesem Text viel. Prof. Dr. Meinhard Miegel im November 2011

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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen
3.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Wille reicht nicht 12. August 2012
Von sandthw
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Habe das Buch mit Spannung erwartet, nun ca. 70 Seiten aus allen Kapiteln gelesen und bin - gelinde gesagt - enttäuscht.

Enttäuscht, weil
- der Autor sich zwar umfangreich auf wissenschaftliche Texte bezieht, aber selbst keine wissenschaftlich fundierte Methodik und Begrifflichkeit verwendet. Die - nach Einschätzung des Autors falsche - Interpretation der reinen Marktlehre, alles Machbare sei auch erlaubt, durch Bezug auf Laotse und Indianerweissagungen zu begründen, ist schon ziemlich abgefahren
- der Autor argumentiert durchgängig moralisierend: Konsum- und Machtstreben, PS-Wahn, Junk Food, Ressourcenverschwendung sind für ihn Symptome dummer, dumm gehaltener (Medien) und kranker (fehlentwickelter) Menschen. Der Autor postuliert dagegen Besinnung auf Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, kleinteilige und dezentrale Lösungen - und verlangt verantwortungsbewußte Entscheidungen jedes einzelnen Konsumenten und Produzenten. Das ist nicht wirklich neu und originell - und hat in größerem Maßstab bisher nirgends funktioniert.
- die vom Autor dargestellten positiven Beispiele - Biolandbau und Demeter-Viehzucht, Stromsparen im eigenen Haushalt/Unternehmen, alternative Energieerzeugung und energiesparendes Bauen etc. - auch nur insoweit und so lange funktionieren, wie es unternehmerisch rentabel betrieben werden kann, sei es durch Steuererleichterungen, Investitionsanreize oder Konsumenten, die höhere Preise zu zahlen bereit sind. Es ist naiv anzunehmen, diese Nachhaltigkeitsorientierung funktioniere ohne wirtschaftliche Grundlage und unabhängig vom kritisierten "Wachstumsimperativ".

Das Buch krankt mE am Anspruch des Autors, eine Antwort auf und Lösungen für alle möglichen Krisen- und Degenerationserscheinungen der (Post-)Moderne geben zu wollen. Insofern kann ich in dem Werk viel berechtigte Wut und guten Willen, jedoch kein schlüssiges Konzept erkennen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunliche Menschenkenntnis 18. August 2012
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich suche mir immer mal wieder ein/zwei Kapitel des Rückemann-Buches zum lesen heraus, weil es mir brauchbare Zusammenhänge und Hintergründe liefert, die so ziemlich alles (Wichtige) meiner (täglichen) Fragen ums Dasein erfassen. Das Buch ist betont nicht wissenschaftlich. Der Autor sagt selbst, dass er das nicht sein will, weil, insbesondere die Naturwissenschaft, aber auch jede andere immer nur Details einer Sache untersuchen kann und den Blick für das Ganze dabei weglassen oder gar ganz vergessen muss. (Selbst bei Gerald Hüther, Naturwissenschaftler, kann man darüber lesen.
Dem entgegen bringt O. Rückemann unterschiedliche Disziplinen zusammen und schafft gerade durch solche Zusammenhänge Perspektiven, die zu denken geben.
Das Buch ist meisterhaft im „Um-die-Ecke-Denken“ und könnte unkonventioneller nicht sein.
Wer sich hinter Wissenschaftlichkeiten verstecken will oder sich damit verteidigt, sollte dieses Buch besser gar nicht erst lesen. Auch der, der einfache, oder althergebrachte Antworten auf die komplexen Fragen unserer Zeit sucht, wird hier nicht fündig.
Dieses Buch erfordert Mut, nämlich den Mut, seinen (vermutlich) eigenen Spuren nachzugehen, gesellschaftliche Verknüpfungen zu verfolgen und sich auf eine quasi psychoanalytische Aufgliederung eines Traumas (ich meine das Trauma des Versagens, der Wahrheit) einzulassen.
Trotz dieser Komplexität ist das Buch nicht kompliziert, sondern im Gegenteil verständlich geschrieben.
Was mir aber am meisten gefällt ist, dass der Autor Haltung zeigt und Position bezieht; niemals versucht er, sich hinter einer scheinbaren Sachlichkeit zu verstecken. Er bietet Angriffsfläche. Und er hat Herz. Etwas, was ich in der Sachbuchlandschaft bislang schmerzlich vermisst habe…, deshalb: volle Punktzahl!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von maxmaus
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst liest man das Buch mit grosser Überzeugung. Mehr und mehr verfällt der Autor jedoch seinem eigenen kategorischen Imperativ und dann wird es unerträglich. Rückemann exploriert das Weltbild eines Wutbürgers und erzählt mit Scheuklappen. Seine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Imperative funktionieren nicht, da sie oberflächlich, zusammenkonstruiert und bei näherer Betrachtung oft schlicht falsch sind. Sie funktionieren nur oberflächlich. Denkt man mit, ärgern einem die vielen Annahmen und unhaltbaren Thesen. Die Welt ist anders und die Balken müssen sich nicht biegen. Irgendwann hat man genug von einem Weltbild, in dem die "Menschen" doof, unmündig und unbeholfen sind. Immanuel Kant scheint nicht existiert zu haben. Die Welt ist schlecht und Kapitalismus ist Teufelszeug. Linkes Gedankengut, schlecht zusammengetragen und überhaupt nicht überzeugend. Bis S. 56, dann war bei mir Schluss.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen heftiger stoff :-) 17. Februar 2012
Von BoZ
Format:Gebundene Ausgabe
Heftiger Stoff!
Das Buch hat mir vieles gezeigt, das ich noch nicht kannte. Neue Impulse, viele Informationen, nicht nur zusammen getragen, sondern in einen Zusammenhang gebracht, der mir vor dem Lesen des Buches nicht klar war.
Aber der Hammer ist, wie Rückemann aufzeigt, dass unser Lebensstil das Erbe einer inzwischen Jahrhunderte langen Fehlentwicklung ist, der wir alle ausgesetzt sind.
Und er sagt nicht nur, was schlecht ist, sondern auch, was wir besser machen können und wie einfach es ist. Und zwar ohne komplexe Dinge zu trivialisieren. Das, was mir bei anderen Fachbüchern in der Regel fehlt.
Besonders unsere Politiker und die Vorstände der großen Ausbeuterfirmen könnten in diesem Buch viel lernen...
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