Dieses Buch möchte über einige Öko-Irrtümer aufklären und das tun die Autoren ziemlich hart und provokant, was aber das Lesevergnügen ungemein steigert. Es gibt wohl so einige Öko-Irrtümer, über die es lohnt, dieses Buch zu schreiben. Und was man gleich dazu sagen muss: Die Autoren sind vom Fach, sie waren Chefredakteur resp. Ressortchef bei der zu der Zeit(80er bis frühe 90er) führenden Zeitschrift "natur".
Aber was das Buch nicht tut, ist Verharmlosen! Wer dem Buch das vorwirft, hat es nicht gelesen. Vielmehr zeigt es die wirklichen Probleme, und wie Lösungsansätze und Erfolge bereits geschehen sind.
Beispielsweise die Abholzung der Tropenhölzer: Wer sich etwas in der Materie Wirtschaft und Industrie in der sog. 3. Welt, isb. in den Tropen auskennt, wird bestätigen, dass die Holzwirtschaft (richtig ausgeführt) das geringste Problem ist, diese aber immer sofort für alles verantwortlich gemacht wird. Das ist einfach lächerlich! Wie dieses Buch erläutert, ist das Problem ein ganz anderes: Die Landwirtschaft, insbesondere Plantagenwirtschaft. Paradebeispiel: Kautschuk für unsere umweltbewussten Öko-Jünger.
Und dies ist nur ein Beispiel, was das Buch sehr schön und richtig ausführt.
Wer also mal über das nachdenken möchte, was einem die Medien und insbesondere unsere allseits geschätzen Umweltorganisationen tagtäglich präsentieren, sollte dieses Buch lesen. Isb. GP wird hier sehr schön in einigen Beispielen der Lächerlichkeit preisgegeben. Wie sagen die Autoren so schön: GP ist eine PR-Abteilung mit angegliederter Umweltorganisation. Treffender kann man es nicht formulieren!
Es sollte mehr solch mutige Menschen wie die beiden Autoren geben, die so prägnant und treffend unser gewohntes, mediengeformtes Wirklichkeitsbild bröckeln lassen.