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Öko-Nihilismus: Eine Kritik der Politischen Ökologie [Broschiert]

Edgar L Gärtner
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

April 2007
Edgar Gärtner kennt viele unbekannte Hintergründe und Details aus der Geschichte der internationalen Umweltpolitik als ehemaliger Chef eines großen deutschen Öko-Magazins aus eigener Anschauung. Um diese für viele Außenstehende sicherlich neuen Zusammenhänge geht es in „Öko-Nihilismus“, seinem neuestem Werk. So kann er sehr gut belegen, dass der beinahe zeitgleiche Start der „grünen“ Politik in allen führenden Industrieländern keine Frucht einer irgendwie gearteten Verschwörung, sondern überwiegend Ergebnis der Nachahmung eines zuerst in den USA unter dem damaligen Präsidenten Richard Nixon erfolgreich erprobten Politikmodells war. Es überrascht, daß gerade ihre eindrucksvollen Ergebnisse bei der Reinhaltung der Gewässer und der Luft die Umweltpolitik in die Falle des Populismus, in eine von Katastrophenangst und Hysterie getriebene mentale und tendenziell auch ökonomische Abwärtsspirale lockten. Mit anderen Worten: Als die Bekämpfung konkreter, messbarer Belastungen von Wasser und Luft bereits große Fortschritte gemacht hatte und die Umweltpolitik somit dabei war, sich selbst überflüssig zu machen, begannen sich Politiker um ungelegte Eier zu sorgen, indem sie sich im Namen des „Vorsorgeprinzips“ der vorgeblichen Bekämpfung hypothetischer Zukunftsprobleme wie dem als Bedrohung hingestellten Klimawandel zuwandten. Gärtner zeigt auch, dass die dem „Vorsorgeprinzip“ zugrunde liegende Denkfigur des Alles oder Nichts ein Kind des Kalten Krieges zwischen dem mehr oder weniger marktwirtschaftlich verfassten Westen und der Befehlswirtschaft des kommunistischen Ostens ist. Es ließen sich damit Investitionen rechtfertigen, die sich - rein ökonomisch gesehen - bei weitem nicht rechneten. Ging es dabei doch um den Fortbestand der westlichen Welt als solche, d.h. um eine reale Bedrohung von Freiheit und Demokratie. Werde diese Logik jedoch auf hypothetische Gefahren angewandt, drohe das Abgleiten in den Nihilismus, warnt Gärtner. Nihilist sein heißt nach Albert Camus, irgendetwas für wichtiger zu erachten als das menschliche Leben in Freiheit und Würde. Aktuelle Musterbeispiele dafür sind ohne Frage islamistische Selbstmord-Attentäter. Weniger offenkundig ist die nihilistische Tendenz bei vielen Umweltschützern. Doch auch sie stellen, wie Gärtner nachweist, nicht selten fragwürdige Ziele wie den Schutz des (nicht definierbaren) „Weltklimas“ durch eine drastische Drosselung des Ausstoßes des angeblichen „Klimakillers“ Kohlendioxid (CO2) und die Förderung so genannter erneuerbarer Energien mithilfe von Zwangsabgaben über das Ziel der Bewahrung von Freiheit und Menschenwürde. Sie nehmen dabei, so Gärtner, nicht nur in Kauf, dass die Armen infolge der Verteuerung von Nahrung und Energie noch ärmer werden, sondern verschlechtern auch allgemein die Voraussetzungen für den Fortgang technischer Innovationen und des wirtschaftlichen Wohlstands. Noch boomt die deutsche Wirtschaft. Noch sind Strom, Gas und Benzin für die meisten einigermaßen erschwinglich. Aber wenn das von der Bundesregierung bereits beschlossene Programm einer 40-prozentigen CO2-Einsparung bis zum Jahre 2020 bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Nutzung er Atomenergie umgesetzt wird, könnte das ganz anders aussehen, mahnt Gärtner. Er zeichnet nach, wie der „Klimaschutz“ zur letzten Bastion derer wurde, die auch im Zeitalter der Raumfahrt, der Globalisierung der Märkte und des Internet an der Fiktion einer geschlossenen Welt festhalten und Politik weiterhin im Sinne einer paternalistischen und protektionistischen Hauswirtschaft betreiben wollen. In diesem Sinne, so Gärtner, ist der Ansatz vieler heutiger Ökologen „verrückt“. Doch eine Welt, in der für Glaubensfreiheit und individuelle Verantwortung kein Platz ist, sei weder erstrebenswert noch genüge sie dem Anspruch der Nachhaltigkeit, betont Gärtner.

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Produktinformation

  • Broschiert: 284 Seiten
  • Verlag: TvR Medienverlag Jena; Auflage: 1., Aufl. (April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000205985
  • ISBN-13: 978-3000205989
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 519.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Edgar Ludwig Gärtner, geboren 1949 in Magdlos (heute Flieden) Kreis Fulda. Elektrolehre, Erziehung in einem katholischen Internat. Dessen Direktor Monsignore Pius B., vertrat die damals von der Amtskirche nicht anerkannte Evolutionslehre ("Orthogenese") des Jesuiten Teilhard de Chardin. Studium der Hydrobiologie und der Politikwissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und Aix-Marseille/Frankreich. Abschluss: Diplôme d'Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée. In den 80er Jahren ständiger Mitarbeiter des Wissenschaftsmagazins "Science & Vie" (Paris). Lehr- und Forschungsaufträge an der Universität Münster/Westfalen und an der Gesamthochschule Kassel. Ab 1989 Mitbegründer und verantwortlicher Redakteur eines ökologischen Wirtschaftsinformationsdienstes in Frankfurt am Main. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater. Als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich als Autor, Ghostwriter und Strategieberater tätig.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Umweltjournalist und Buchautor Edgar Ludwig Gärtner (Jg. 1949) ist einer der profiliertesten deutschen Ökologen und Direktor des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE), einer Denkfabrik in Brüssel. Anders als der grüne Mainstream vertritt er jedoch vehement technik- und wachstumsbejahende Positionen: Bereits in den siebziger Jahren wies er im (linken) Magazin Konkret auf die menschenverachtenden Konsequenzen der vom Club of Rome initiierten, berühmt-berüchtigten Studie „Die Grenzen des Wachstums“ hin. Nach seinem Studium der Hydrobiologie und der Politikwissenschaft in Frankfurt am Main und Aix-Marseille schrieb Gärtner zunächst für das auflagenstarke französische Wissenschaftsmagazin Science & Vie (Paris). 1989 war er Mitbegründer eines ökologischen Wirtschaftsinformationsdienstes in Frankfurt, von 1993 bis 1996 Chefredakteur des Mitgliedermagazins einer großen Naturschutzorganisation. Gärtner verließ diese Organisation und die „grüne“ Bewegung, weil er 1995, zu Zeiten der Berliner Weltklimakonferenz, zu der Überzeugung gelangte, daß die „Klimapolitik“ nichts anderes als eine neue Form des Klassenkampfes von oben ist.

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Format:Broschiert
Ein überraschendes Ökologiebuch. Überraschend deshalb, weil es, obzwar von einem studierten und engagierten Ökologen geschrieben, eher philosophisch, wissenschaftssoziologisch, ökonomisch und demokratietheoretisch, ja streckenweise sogar theologisch argumentiert. Die umfangreiche Bibliografie lässt auf eine große Belesenheit des Autors schließen.

Edgar Gärtner kennt als vom Katholizismus, aber auch von der 68er Revolte geprägter Endfünfziger viele der heutigen Umwelt-Aktivisten unbekannte Hintergründe und Details der Geschichte der internationalen Umweltpolitik seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Die Umweltpolitik wurde in den 70er und 80er Jahren zum erfolgreichsten Politikbereich überhaupt. Aber gerade ihre eindrucksvollen Ergebnisse bei der Reinhaltung der Gewässer und der Luft lockten die Umweltpolitik in eine von Katastrophenangst und Hysterie getriebene mentale und tendenziell auch ökonomische Abwärtsspirale.

Mit anderen Worten: Als die Bekämpfung konkreter, messbarer Belastungen von Wasser und Luft bereits große Fortschritte gemacht hatte und die Umweltpolitik somit dabei war, sich selbst überflüssig zu machen, begannen sich Politiker um ungelegte Eier zu sorgen, indem sie sich im Namen des Vorsorgeprinzips" der vorgeblichen Bekämpfung hypothetischer Zukunftsprobleme wie dem als Bedrohung empfundenen oder hingestellten Klimawandel zuwandten.

Gärtner zeigt, dass die dem Vorsorgeprinzip" zugrunde liegende Denkfigur des Alles oder Nichts ein Kind des Kalten Krieges zwischen dem mehr oder weniger marktwirtschaftlich verfassten Westen und der Befehlswirtschaft des Ostens ist.
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72 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch für die Klimadebatte 27. Juni 2007
Format:Broschiert
Klimaschutz als Umweltproblem: Treibhaus-Hysterie und die Gefahren einer neuen McCarthy-Ära

Wenn man in Deutschland etwas gelten will, muss man sich nach Erfahrungen von Trendforscher Matthias Horx nur auf die Bühne stellen und von Knappheit predigen: Das deutsche Lied handelt vom Mangel: Mangel an Zuneigung, Mutterliebe, Solidarität, Lohn, Mitteln der öffentlichen Hand, Ruhe, Höflichkeit, Werten, Moral, Kuscheltieren - wie Knut beweist. Wo Knappheit den Diskurs bestimmt, entsteht eine Kultur des Geizes und der Angst. Alles dreht sich um Einschränkung, Sparen, Knausern, Knapsen. Die Deutschen sind Rekordhalter im Discountsektor, und sie sparen Wasser, bis die Rohre eintrocknen", schreibt Horx in seinem Fachdienst Zukunftsletter [...] Er verweist auf das Buch Verschwendung" des Redakteurs Wolf Lotter. Die Denk-Koryphäe der Zeitschrift brand eins" differenziere zwischen Verschwendung und Vergeudung. Die Natur sei ein einziges Beispiel für üppige Verschwendung. Alles protzt, prunkt, blüht, gärt, zersetzt sich, wird recycelt, beginnt von vorne. All das macht Sinn, weil es nicht vergeudet, sondern nur verschwendet", führt Horx weiter aus. Natur selbst könne sich gar nicht verschwenden, sie ist Verschwendung aus Prinzip und nur deshalb erfinderisch. Ein Markt, der nur das Nötigste" biete, werde uns allenfalls depressiv machen, aber nicht zum Handeln anregen.

Die große Erzählung vom ,Global Warming' hat die Knappheitsrhetoriker wieder ganz oben auf die Kanzel gesetzt. Nun sollen wir einhalten, umkehren, den Atem anhalten - bei der Strafe des Untergangs, bei dem wir abwechselnd gegrillt, geröstet oder überflutet werden. Aber auch Energie ist nicht wirklich knapp.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Es gibt leider zu wenige Bücher, die sich dem methodologisch fragwürdigen Vorgehen mancher in Umweltfragen engagierter Autoren annehmen. Manchmal hat man als Leser den Eindruck, daß einem Autor der Glaube an seine bevorzugte Theorie wichtiger ist als deren Überprüfung. Edgar Gärtner kritisiert diesen Ersatz der Rationalität durch den Glauben mit guten Argumenten. Der Begriff "Öko-Nihilismus" gefällt mir sehr gut.

Ob der sogenannte Klimawandel Menschenwerk ist oder nicht, ob er überhaupt exitiert oder nicht, können wir Leser als Laien nicht entscheiden. Aber wir sollten hellhörig werden, wenn selbsterklärte Klimaretter bis dato bewährte Theorien aus der Klimaforschung mit Schimpfwörtern bedenken (was soll der Begriff "Klimaleugner" anderes bewirken?), statt sich mit ihnen sachgemäß auseinanderzusetzen.

Ich hatte schon immer handfeste Interessen bei denen vermutet, die mehr lautstark als seriös ihre "modernen" Umweltauffassungen vertreten haben. Dank Gärtner weiß ich jetzt, daß ich nicht ganz falsch lag.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslose Analyse des Ökomarximus 16. September 2007
Format:Broschiert
Edgar Gärtners Buch ist ein Augenöffner für alle, die immer noch an den menschengemachten Weltuntergang durch Autofahren,Glühbirnen und Kraftwerke glauben. Er legt schungslos das menschenverachtende Weltbild der Protagonisten der politischen Klimaökologie offen, beleuchtet die Entstehung dieser Ideologie im Gedankengut der 68er über die Agenda 21 von RIO als "Steinbruch der Weltverbesserer" und Al Gore als einer der profitierenden Hintermänner dieses weltweiten Pojektes zur Umleitung von Steuergeldern über den Verkauf von Abgasen. Endlich werden die "Nachhaltigkeit" und das "Vorsorgeprinzip" als Vehikel in die Ökodiktatur entlarvt. Das Unglaubliche ist, daß das durch eine Scheinwissenschaft gegen alle Naturgesetze geschieht und in Wahrheit ein Angriff auf die fundamentale Freiheit der Menschen ist.
Pflichtlektüre für alle Mitdenker.
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5.0 von 5 Sternen Bürger zu Untertanen
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Veröffentlicht am 21. September 2007 von fade2coda
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Es ist ein sehr gutes, ein kluges und unbedingt lesenswertes (dazu auch noch sehr lesbar, trotz des -in meinem Augen- eher akademischen Titels) Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2007 von Michael Limburg
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