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Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich
 
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Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich [Broschiert]

Peter Unfried
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (21. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383218063X
  • ISBN-13: 978-3832180638
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Unfried
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Sehr unterhaltsam. SPIEGEL Auch ein Einzelner kann etwas gegen den Klimawandel tun. Die einem das heutzutage klarmachen, sind zum Glück keine verbohrten Öko-Moralapostel mehr, sondern vernünftige Leute mit Humor. So wie Peter Unfried, der diese amüsante Öko-Fibel verfasst hat. DER TAGESSPIEGEL Seine Verwandlung zum 'neuen Öko , der sein Konsum- und Alltagsverhalten der neuen Priorität unterstellt, protokolliert er spannend ergebnisoffen und mit allen Tücken. [ ] Amüsant und ansteckend. DIE ZEIT Klimawandel und Bewusstseinswandel mal weniger abschreckend: Peter Unfried beschreibt unterhaltsam seine Entwicklung von gleichgültigen Konsumenten zum umweltbewussten Ästheten. [ ] Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der schlägt ein Buch auf, das ihn schon nach wenigen Seiten sein eigenes Konsumverhalten überdenken lässt. So poppig und vergnüglich wurden Umweltthemen bisher selten verhandelt. BERLINER ZEITUNG Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich schildert sehr persönlich, ironisch heiter den Werdegang vom gedankenlosen zum bewussten Konsumenten. [ ] Nach der Lektüre muss man wohl oder übel seine Ökophobie überdenken. HEILBRONNER STIMME Letztlich geht es beim Retten der Welt also doch immer um ein Weniger. Diesen Widerspruch kann auch Unfried nicht auflösen. Mit seinem amüsant geschriebenen Buch macht es aber mehr Spaß. HESSISCHE ALLGEMEINE

Kurzbeschreibung

Lebe wild und emissionsfrei! Peter Unfried war ein lebensfroher Hedonist, der Ökos verachtete, wie sich das gehörte. Eines Tages stand er vor der Aufgabe, sein schönes Leben zu ökologisieren. An einem Sommertag des Jahres 2006 war es so weit: Peter Unfried kam aus der Nachmittagsvorstellung. Seufzte. Und wusste: Mist, es muss sich etwas ändern. Nicht, dass er vor Al Gores Dokumentarfilm »Eine unbequeme Wahrheit« noch nie von der Klimakatastrophe gehört hätte. Selbstverständlich hatte er sich damit beschäftigt; aber unkoordiniert und theoretisch, wie man es mit vielem macht. Nach dem Motto: Sicher wichtig, aber man hat ja auch noch anderes zu tun. »Öko« schildert eine beispielhafte Entwicklung vom gedankenlosen Genießer zum bewussten Konsumenten, der beherzt an seiner persönlichen Energiewende arbeitet. Seine amüsant-aufklärerische Öko-Fibel liefert nebenbei ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten: Welches Auto? Welcher Strom? Welcher Kühlschrank? Wie kann das eigene Haus aussehen? Der Satz »Ich allein kann ja sowieso nichts gegen den Klimawandel tun« gilt nicht mehr.

Fakt ist: Ich kann etwas tun. Und Spaß dabei haben.


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie wir das Klima retten und trotzdem weiter Auto fahren dürfen, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich (Broschiert)
Peter Unfried erzählt von seiner Wandlung zum "neuen Öko" (nicht zu verwechseln mit dem herkömmlichen Öko) - und das in einem heiteren, dabei aber ernsthaften Stil. Weder schwingt er den moralischen Zeigefinger, noch plaudert er folgenlos unterhaltsam: Wir erfahren, wie seine Schwiegermutter über Ökoautos ohne Klimaanlage denkt - und ebenso, wie es beim Ökostromanbieter Lichtblick zugeht. Wir lernen von seinem klimabewegten Bruder Martin, der vor lauter Engagement kaum noch laufen kann - und erkennen uns selbst in seinem skeptischen Kollegen Minki, der lieber klugschwätzend auf dem Sofa sitzen bleibt, als eine Energiesparlampe einzuschrauben. Kurz: Unfried beschreibt nicht nur, was man tun kann (und sollte), um die Welt zu retten. Er beschreibt auch, auf welche Widerstände man dabei treffen kann - und wie man diese überwindet. Die meisten Bücher zu diesem Thema sind entweder langweilig oder oberflächlich. Unfrieds Buch ist keins von beidem.

Sehr empfehlenswert.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lustiger Öko-Bildungsroman für Eltern, 3. April 2008
Von 
H. Bortels (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich (Broschiert)
Spannend an Peter Unfrieds Buch finde ich unter anderem, wie sich durch Kinder das Denk- und Konsumverhalten ändert. Wie die Eltern plötzlich anfangen, im Bioladen zu kaufen, zunächst nur für die Kinder, dann auch für sich. Wie sie sich mit fortschreitendem Öko-Bewusstsein die Frage stellen, ob es eigentlich OK ist, mit Kindern ständig über Kohlekraftwerke und Spritverbrauch zu reden. Wie sage ich meinem Kind, dass Glutamat zwar vielleicht gut klingt, aber nicht so gut ist. Und dass der Flug in die USA in diesem jahr leider ausfällt - aus ökologischen Gründen.

Sein Stil ist engagiert und doch selbstironisch. Wird man im ersten Moment beim eigenen schlechten Gewissen erwischt, muss man im nächsten Moment schon wieder schmunzeln. So erzählt der Autor zum Beispiel, dass es ihm früher peinlich war, über "die Verantwortung für die Welt unserer Kinder" zu reden und dass er auch jetzt nur ungern über diese Verantwortung redet, sie aber nun mal leider spürt. Da kann ich nur sagen: Das geht mir auch so.

Wie wird die Welt in 50 Jahren sein? Ich weiß es nicht - und auch der Autor hat keine Glaskugel für den Blick in die Zukunft. Dafür trifft er genau das gespaltene Gefühl der Eltern von heute: großer, sicherer Minivan oder schlappe Ökokutsche? Er schreibt aus dem Leben der Eltern und der realen Gefühlswelt seiner Leser. Das macht die Lektüre von Unfrieds "Öko" äußerst unterhaltsam.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kein Abschied vom Packeis, 27. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich (Broschiert)
Letzte Woche bekam ich Peter Unfrieds (ich nehme es vorweg: großartiges) Buch »Öko« zum Geburtstag geschenkt. Zugegebenermaßen rutschte es zunächst auf dem Gabentisch etwas nach hinten (genauer gesagt, hinter Band 2 und 3 der Milleniums-Trilogie von Stieg Larsson). Aber 'dann zog der nächste Morgen herauf und war infolge übermäßigen Alkohol ' und Nikotinkonsums so furchtbar, dass neben einer Grundreinigung der Wohnung auch eine Katharsis vonnöten schien, um das innere Gleichgewicht einer preußisch-protestantischen Pfarrerstochter wieder herzustellen. Da lag sie nun, die grüne Verheißung eines besseren Lebensgefühls und so tauchte ich ein in die Welt der A++-Kühlschränke, Lohas und Hybridfahrzeuge - und mit welchem Erfolg: Läuterung!

Vieles ist bekannt, manches hätte man vielleicht auch lieber gar nicht so genau gewusst (dazu gleich mehr). Das große Verdienst von Unfrieds Buch liegt meiner Meinung nach darin, dass man bereit ist, sich von ihm für dieses Thema, das ja unter anderem auch von einigen Schreckensgestalten sowohl im öffentlichen als privaten Umfeld besetzt ist, vereinnahmen zu lassen. (Ja, ich bin sicher das so verallgemeinern zu können, ohne dabei nach Manier eines mittlerweile nahezu in Vergessenheit geratenen Vanity Fair-Chefredakteurs vom »liberalen Bürgertum zu reden« und eigentlich mich selbst zu meinen. Übrigens auch eine ganz herrliche Passage des Buchs!) Das liegt zum einen an der Treffsicherheit, mit der der Autor vertraute Szenen und Menschen skizziert sowie der feinen Selbstironie, mit der Weg hin zu einem neuen, besseren Lebensstil beschrieben wird. (Mein entzückender Langzeitverlobter ist ja auch felsenfest davon überzeugt, dass der horrende Betrag im dreistelligen [!] Bereich, den wir monatlich [!!] für den Stromverbrauch [in] unserer 2,5 Zimmerflucht bezahlen müssen, einzig und allein darauf zurückzuführen ist, dass ich nachts schon einmal gerne eine 15-Watt-Glühbirne im Flur brennen lasse ' und nicht etwa auf seine wiederholten täglichen Duschorgien, mit deren Wassermenge bestimmt mehrere Wannen [Whirlpools!] gefüllt werden könnten. Als aufmerksame Gala-Leserin weiß ich ja, dass z. B. Julia Roberts angeblich nie länger als 3 Minuten unter der Dusche steht [mit Haarewaschen??],' doch das beeindruckt ihn wenig.)

Zum anderen ist es die Fülle an einschlägigen Informationen, die einem schon geboten wird, bevor man noch das große »aber« ausformuliert hat. Sehr schön auch im Anhang das Verzeichnis der im neuen Lebensabschnitt unerlässlichen Webadressen. Hier liegt ein großer Vorteil der gewählten Biographie-Form (so etwas kann aber nur und erst recht bei diesem Thema funktionieren, wenn ein Autor diese Projektionsfläche bietet ' denn wer will sich schon mit moralinsauren Jammerlappen identifizieren, die es immer schon gesagt und gewusst haben. Ganz wundervoll hierbei auch die »liebe Frau« des Autors, die in kishon-esker Weise das Erlangen neuer Bewusstseinsebenen begleitet bzw. kommentiert.), bei der der Brückenschlag zwischen Hedonismus und Moral gelungen ist.

Was mich (die im Zweifelsfall Sinclairs »Dschungel« Schlossers »Fast Food Nation« vorziehen würde) dann endgültig von Peter Unfrieds Buch überzeugt hat, ist dass der Kostenfaktor, der ja durchaus damit verbunden ist, ein bewusst lebender Mensch im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu sein, nicht unter den Tisch gefallen ist. 'Längst keine Selbstverständlichkeit unter den (anderen) Öko-Aposteln, die nur zu gerne durchdrungen von der Bedeutung ihres eigenen Handels völlig ausblenden, dass für diesen »Lohas«-Lifestyle entsprechende finanzielle Mittel vorhanden sein müssen - wie viele Hartz IV-Empfänger kaufen wohl in der »LPG« ein? (Aber vielleicht ist es ja auch nicht ausgeblendet, sondern der altbekannte Thrill »etwas Besseres« zu sein - ganz wunderbar dazu das »Blutwurst«-Gespräch der Herren Unfried und Misik.)

Der einzige Wehmutstropfen bei bzw. nach Lektüre des Buchs besteht in der bitteren Erkenntnis, dass es nun doch nichts mehr mit dem amerikanischen Kühlschrank wird, denn obwohl ich im Gegensatz zum Autor auch im Winter Eiswürfel in meine Getränke werfe, ist die Anschaffung eines solchen Geräts, das es bestenfalls in der »A«-Ausführung gibt, nicht mehr denkbar. Mist!
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