Kurzbeschreibung
Warum sind wir oft so berührt von den Gesichtern anderer Menschen? Was lesen wir darin, was ahnen wir dahinter? Gibt es gar ein verborgenes Alphabet der unsichtbaren Seele, das wir zu deuten vermögen? Gunter Dueck widmet sich den urmenschlichen Fragen nach Schönheit und Lebensglück und schlägt uns eine erstaunliche Antwort vor, die unser Leben verändern kann. Gunter Dueck ist Professor für Mathematik und einer der Chefstrategen des Computerriesen IBM. Anläßlich einer Ausstellung mit Fotoportraits gelingt ihm ein verblüffender Brückenschlag zwischen den Wissenschaften und Künsten.
Der Verlag über das Buch
Dueck in Bestform! Fast aus dem Stegreif formulierte Gunter Dueck anläßlich einer Ausstellung seine ebenso brillante wie verblüffende Alpha-Alpha-Theorie. Leser von Dueck werden bestätigt finden, daß Erkenntnis kein Mühsal sondern ein Blitzschlag ist. Freunde der Fotografie werden ihre helle Freude haben an dem Feuerwerk aus Wissenschaften und Intuition, das Dueck hier abbrennt.
Der Autor über sein Buch
"So will ich Ihnen also eine philosophische oder auch psychologische Deutung von der Wirkung der Bilder zum Denkanstoss übergeben. Ich nagele Sie nicht darauf festes gibt sicher andere Sichten. Ich schreibe nicht(s) als Lehre, sondern um in Ihnen im besten Falle einen energetischen Neuronensturm zu entfachen. Aber ich selbst bin mir meiner Deutung sehr sicher. Stören Sie sich nicht daran. »Es ist so schön, einmal an nichts zweifeln zu müssen,« so erträumen es sich oft die Intellektuellen.
Über den Autor
Gunter Dueck, Jahrgang 1951, ist vielseitiger Wissenschaftler, Philosoph, Management-Guru und Dichter. Er studierte ursprünglich Mathemaik und Wirtschaft und war einige Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld, bevor er zum Wissenschaftlichen Zentrum der IBM wechselte. Bei IBM ist Gunter Dueck Cheftechnologe und Stratege.
Auszug aus Ästhetik der Seele von Gunter Dueck, Alexander Basta. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Schauen Sie nur! Über die Landschaften der Gesichter. Unser Blick gleitet ruhig, er bleibt oft an einzelnen Härchen hängen, die gestochen scharf im Bilde stehenaber er kreist doch immer um die Augen, die uns wie ein Zentrum der Welt anziehen und faszinieren.
Wir selbst schauen ungewohnt lange hinmit einem zögernden Wohlgefallen, in das sich Neugier mischt. Die Neugier zu wissen, was in diesen uns noch fremden Augen stehen mag. Da steht etwas Wichtiges geschrieben, schwarz auf weiss. Das müssen wir herauslesen, erkennen, aufnehmen, erfahren, ergründen, einatmen.
Wir selbst schauen ungewohnt lange hinmit einem zögernden Wohlgefallen, in das sich Neugier mischt. Die Neugier zu wissen, was in diesen uns noch fremden Augen stehen mag. Da steht etwas Wichtiges geschrieben, schwarz auf weiss. Das müssen wir herauslesen, erkennen, aufnehmen, erfahren, ergründen, einatmen.
Und nun sitze ich hier, am Sonntag, wieder, bei Espresso mit Amaretti di Saronno und liebe das Denken über Bilder. Ich sah nämlich in den Fotografien dies: Da steht etwas in allen Gesichtern geschrieben, was ich mühevoll auf vierhundert Seiten zu erklären suchte. Ich erfasste es für mich selbst in einem einzigen Augenblick, wie jemand, der schon lange etwas sehnsüchtig sucht, alles schon von Weitem ahnt, wo andere erst noch spähen müssen."