Pressestimmen
"Dorothy L. Sayers' Kriminalromane verdanken ihre ungemeine Lesbarkeit nicht eigentlich den kriminalistischen Verwicklungen, sondern in erster Linie dem gesellschaftlichen Rahmen, in dem sie spielen. Darin ist die Sayers von niemanden übertroffen worden. Auch in Ärger im Bellona-Club, was für eine Szenerie! In einem der typisch englischen Clubs wird just in dem Augenblick eine Leiche entdeckt, da jemand sich einen unziemlichen Scherz über die Club-Mumien erlaubt, die sterben könnten, ohne daß jemand es bemerkt. Lord Peter steht daneben und nimmt den Fall in seine Hände. Er jagt den Mörder mit dem Eifer des Insektenforschers und mit der Süffisance eines Genies." (Luzerner Tageblatt)
Berliner Morgenpost / Christian Blees
Auch 70 Jahre nach der Erstveröffentlichung steht Dorothy L. Sayers Meisterwerk modernen Vertretern seiner Gattung in nichts nach.
Kurzbeschreibung
Sprecher: Christian Brückner - "Ober, nehmen Sie Lord Dingsda mit hinaus, er ist schon zwei Tage tot.", scherzt George Fentiman mit Blick auf den Altersdurchschnitt der Mitglieder im Bellona-Club. Als bald darauf der Tod seines alten Onkels, General Fentiman, im Rauchsalon über mehrere Stunden unentdeckt bleibt, vergeht George das Lachen. Der genaue Todeszeitpunkt ist von elementarer Bedeutung für die Erbschaft. Eben dieser Umstand erregt Lord Peter Wimseys Verdacht...
Der Verlag über das Buch
Ein Lord-Peter-Winsley-Krimi
Über den Autor
Dorothy L. Sayers (1893-1957) gehörte zu den ersten Frauen, die an der Universität Oxford 1920 Examen machten. Sie lebte in den 20er und 30er Jahren in London und wurde schon früh durch ihre Kriminalromane mit der Figur des weltgewandten, aristokratischen Detektivs Lord Peter Wimsey berühmt. Ärger im Bellona Club eroberte sich nicht nur als Buch, sondern auch in der Verfilmung der BBC eine breite Fangemeinde. Wie Hercule Poirot bei Agatha Christie oder Father Brown bei G. K. Chesterton begegnet uns Wimsey immer wieder in den Sayers-Romanen.