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Cato der Ältere über das Alter / Laelius über die Freundschaft (Sammlung Tusculum)
 
 
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Cato der Ältere über das Alter / Laelius über die Freundschaft (Sammlung Tusculum) [Gebundene Ausgabe]

Marcus Tullius Cicero , Max Faltner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 268 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler; Auflage: 4. A. (1. Januar 1994)
  • Sprache: Deutsch, Latein
  • ISBN-10: 3760816541
  • ISBN-13: 978-3760816548
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 881.578 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unter Caesars Diktatur war Marcus Tullius Cicero alt und einsam geworden; von der aktiven Teilnahme am politischen Geschehen ausgeschlossen, hatte er den Glauben an die römische Republik verloren, für die er so lange gekämpft hatte. In dieser Lage schrieb er, sich selbst und seinem treuesten Freund Atticus zum Trost, die beiden Dialoge über das Alter und über die Freundschaft.

Gedanken von zeitloser Aktualität legte er von ihm bewunderten Persönlichkeiten aus Roms großer Vergangenheit in den Mund und gestaltete, was ihn selbst bewegte, mit so lebhafter Anteilnahme und in so vollendeter Sprache, daß diese kleinen Schriften als Perlen seines eindrucksvollen philosophischen Gesamtwerks gelten können. Die Frische und Heiterkeit des alten Cato und Laelius' tiefer Ernst vermögen auch den heutigen Leser unmittelbar anzusprechen.

Mit Einführung und Register von G. Fink.

Über den Autor

Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) römischer Staatsmann, Redner und Philosoph, studierte Recht, Rhetorik, Literatur und Philosophie in Rom. Sein Durchbruch als Anwalt und Politiker gelang ihm 70 v. Chr. im Prozess gegen Verres, 64 v. Chr. wurde er gegen Catilina zum Konsul gewählt. Als dieser einen Staatsstreich zum Sturz der Regierung organisierte, deckte Cicero die Verschwörung auf und ließ Angehörige der Gruppe hinrichten. Nach einjährigem Exil wurde er von Pompeius nach Rom zurückgerufen. Cicero wurde am 7. Dezember 43 v. Chr. ermordet.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen " Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück." ( Cicero), 6. März 2009
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cato der Ältere über das Alter / Laelius über die Freundschaft (Sammlung Tusculum) (Gebundene Ausgabe)
Der römische Redner und Philosoph Cicero( 106 v. Chr.- 43 v. Chr.) lässt im vorliegenden Text Gaius Laelius das wahre Wesen der Freundschaft ergründen.
Bei seinen Reflexionen gedenkt dieser seines toten Freundes Scipio.
Gleich zu Beginn stellt er fest, dass nur derjenige , der tugendhaft lebt, tatsächlich zu wahrer Freundschaft fähig sei.
Damit eine solche Freundschaft entstehen kann, bedarf es der Liebe, von der der Ausdruck Freundesliebe gebildet werde. Freundesliebe sei immer wahrhaftig und basiere auf freiem Willen.
Hierin unterscheide sich wahre Freundschaft von Nennfreundschaften, bei denen es um bloße Vorteile gehe und die letztlich nur aufgrund eines Zeitumstandes geehrt und geschätzt würden.
In der wahren Freundschaft gehe es nie um Berechnung und nie um die Frage wie viel Nutzen diese Sache bringe.
Laelius hält fest, dass das oberste Gesetz der Freundschaft darin bestehe von Freunden nur Ehrenhaftes zu fordern und der Freunde willen nur Ehrenhaftes zu tun und zwar bevor man darum gebeten werde.
Nie möge man zögerlich sein und Rat möge man stets freimütig erteilen. Auch möge man wahre Freunde durchaus ernsthaft ermahnen, wenn es erforderlich sei.
In Freundschaft erhebe sich aufgrund gesellschaftlicher Unterschiede der eine niemals über den anderen. Diese Gegebenheiten nämlich spielten keine Rolle in einer solchen Beziehung.
Sollten Freundschaften enden , möge man darauf achten , dass sie sich nicht in schwere Feindschaften verkehren, denn nichts sei hässlicher als mit jemand zu kriegen, mit dem man zuvor vertraut gelebt habe.
Würdig zur Freundschaft seien nur diejenigen, in denen selbst der Grund dafür liege, dass man sie liebe. Mit Ihnen gelte es gemeinsam tugendhafte Lebensziele anzustreben und zu erkennen, dass eine solche Bindung weit über allen weltlichen Gütern rangiere.
Wer auf einen wahren Freund hinsehe, erblicke gleichsam ein besseres Bild seiner selbst.
Diesem sich anzugleichen, ohne darin zu verschwinden, kann gewiss kein Fehler sein.
Interessant, zu welchen Erkenntnissen dieser Römer vor über 2000 Jahren gelangte. Viele Utilitaristen im Hier und Jetzt sollten sich diesen Text vergegenwärtigen und erkennen, dass der andere immer Spiegel seiner selbst ist und man wahre Freunde nur dann haben kann, wenn man selbst einer ist.

In seinem Text " Über das Alter " nennt er vier Scheingründe, die das Alter negativ erscheinen lassen und widerlegt sie alle.
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