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»geb. 33« [Gebundene Ausgabe]

Ernst Jacobi
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. März 2004
Ernst Jacobi erzählt von seiner Kindheit und Jugend in einer Zeit, wo Propaganda, Diktatur, Verblendung und Anpassung den Alltag prägten. Jacobi schreibt über beglückende und beklemmende Erfahrungen, über die Trennung von seiner Mutter, Sekretärin im Reichsluftfahrtministerium, die ihre beiden Kinder über sechs Jahre im Krieg verließ. Über seinen Vater, Akademiker und Offizier, dessen Familie dafür sorgte, daß er sich von der nicht »standesgemäßen« Frau wieder scheiden ließ, und mit seinem Sohn bei dessen seltenen Besuchen mit Holzsoldaten spielte. Über den Onkel, zu dem ihn seine Mutter »abgegeben« hatte, einen stramm nationalen Pfarrer im westpreußischen Großbösendorf, später versetzt in ein thüringisches Rhön-Dorf. Über seine Bereitschaft, sich im Jungvolk politisch verführen zu lassen, und schließlich das Kriegsende mit Amerikanern und Russen, die Rückkehr ins zerstörte, geteilte Berlin und dann die Entdeckung der lange vermissten Sprache und Literatur eine Liebe, die ihn schließlich zum Theater führt und auch seine Erinnerungen so besonders lesenswert macht. Ein überraschendes, literarisch anspruchsvolles, ganz und gar uneitles Buch., wie es war.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 235 Seiten
  • Verlag: Transit Buchverlag GmbH; Auflage: 1., Aufl. (9. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3887472306
  • ISBN-13: 978-3887472306
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 818.237 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Jacobi, 1933 in Berlin geboren, war schon als Jugendlicher beim RIAS engagiert, ging nach dem Abitur auf die Max-Reinhardt-Schule und begann danach eine steile Karriere als Schauspieler, die ihn von Berlin über München, Wien und Zürich auf die wichtigsten deutsch­sprachigen Bühnen führte und in vielen Film- und Fernsehproduktionen ihre weiteren Höhepunkte fand. Ernst Jacobi lebt heute in München.

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5.0 von 5 Sternen Blick auf die Zukunft 8. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Danach selbstbewusst und aufrecht gehen
Im Transit-Verlag Berlin erschien ein Buch über die Kindheit und das Erwachsenwerden von Ernst Jacobi. Hoffentlich findet es viele Leser

Der Schauspieler Ernst Jacobi lebte etliche Jahre in Zaglau, im Mühlviertel, bevor er sich endgültig in München niederließ. Er betätigte sich in den letzten Jahren auch als Autor von Hörspielen. Und als Fotograf und Fotokünstler. Davor war er als Schauspieler an großen deutschsprachigen Bühnen in Berlin, München, Zürich und Wien und in vielen Filmen für Film und Fernsehen zu sehen. Unter anderem in Die Blechtrommel" von Günter Grass. Zehn Jahre seines Lebens als Schauspieler verbrachte Jacobi am Wiener Burgtheater. Er besuchte nach dem Abitur das Max-Reinhard-Seminar.

Mittlerweile ist er fünfundsiebzig und macht reinen Tisch. Und verfasste einen Rechenschaftsbericht"(S. 217). Und das nicht, wie mittlerweile oft bei Schauspielern üblich, in Form einer eitlen Autobiografie, die bisweilen nur auf name-dropping fußt und Schauspieler-Eitelkeit. Sondern primär in Form einer Schilderung seiner Jugendjahre, die zwangsläufig parallel zur Machtergreifung der Nazis verlief. Die damaligen Prägungen und Irritationen begleiteten Jacobi, wie sein Buch zeigt, bis ins hohe Alter.
Genau darüber ist nun im Buch mit dem lapidaren Titen Ernst Jacobi , geb.33'" zu lesen. Jacobis Kindheit begann mit dem Aufstieg und Fall Adolfs Hitlers, 1945 war Jacobis Kindheit (und Hitlers Macht) zu Ende.

Wir haben uns so spät gefunden
ich weiss von deiner Kindheit nichts
schreib mir doch bitte etwas auf "

- diese Liebeserklärung von und Widmung an seine Frau steht dem Buch voran.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Steinbruch 14. Dezember 2008
Von Ein Leser
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Jacobi von seinen besten TV-Rollen her kennt, schätzt das leise Vibrieren hinter seiner Stimme, das auf Verborgenes, auf Spannungen und Verletzungen aufmerksam macht, auf das Immer-noch-Lebendigsein des Kindes, das staunend und mit grosser Empfindsamkeit durch diese seltsame Welt geht.
Genau diese Qualitäten findet man auch in Jacobis uneitler Biographie, die vor allem auch die im Nationalsozialismus verlebten frühen Jahren beleuchtet. Mit einer zuweilen an die Filme Ingmar Bergman's erinnernden Schärfe werden sehr sinnlich Details eines Landaufenthaltes nördlich von Berlin geschildert, in der das Kind ohne die Mutter lange Zeit innerhalb eines völkisch orientierten Haushaltes zurechtkommen muss. Einsamkeit, Kälte, Fremdheit kriechen zuweilen aus den Zeilen, ein kollossales ins Leben Hineingeworfenwerden, ohne viel Wärme, Verständnis und Zuwendung. Aber es gibt auch die Entdeckung erster Erotik, Trost bei Tieren und in der Natur. Jacobis grosse schauspielerische Kunst kam auch durch grosse Verletzungen zustande, ebenso sein bei manchen Kollegen und Fernsehredakteuren gefürchteter "Eigensinn". Manchmal gerät die Beschreibung fast zu masochistisch, etwa in Schuldzuschreibungen bzgl. gewisser Gefühle gegenüber Phänomenen der Nazizeit. Jacobis Biografie steht quer zu den Selbstpreisungen vieler anderer Künstlerbiografien. Hier arbeitet sich einer ab, zu selbstquälerisch fast für unsere heutige Medienlandschaft, die es lieber plakativ, glanzvoll und hedonistisch mag. Jacobi steigt in den Steinbruch seiner Biographie hinab, versucht tiefe Mechanismen aufzuzeigen, die nicht in gut und böse, mutig und feige eingeteilt werden können.
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