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»Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«: Tagebücher 1939-1945
 
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»Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«: Tagebücher 1939-1945 [Gebundene Ausgabe]

Friedrich Kellner , Sascha Feuchert , Robert Kellner , Erwin Leibfried , Jörg Riecke , Markus Roth
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine ebenso spannende wie informative Lektüre, die einen ungewöhnlichen Blick in das Innenleben der NS-Diktatur erlaubt.« (Hans-Erich Volkmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.01.2012) »Kellners Tagebuch ist als zeithistorisches Dokument so bedeutsam, dass man es ohne weiteres mit Victor Klemperers »Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten« vergleichen kann.« (Helmut Lölhöffel, Süddeutsche Zeitung, 14.06.2011) »Die großartig edierten Bände, die nun endlich erschienen sind, gehören in jede deutsche Bibliothek und möglichst jede Bücherwand - neben die Tagebücher von Klemperer.« (Elke Schmitter, Der Spiegel, 01.10.2011) »Das Zeugnis eines wachen Geistes, eines Mannes mit dem Mut, sein Hirn einzuschalten und dem gesunden Menschenverstand zu vertrauen« (Titel, Thesen, Temperamente, 31.07.2011)

Kurzbeschreibung

Ein ganz normaler Deutscher als Chronist seiner Zeit: vom Widerstand eines Einzelnen und der Propagandagläubigkeit der Masse.Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Diese Tagebücher zeigen, dass jeder in der Lage gewesen wäre, die nationalsozialistische Rhetorik zu entlarven und von den Gräueltaten des "Dritten Reiches" zu wissen.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im "Dritten Reich" ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren. In der Verbindung von Zeitungsausschnitt und Kommentar findet Friedrich Kellner eine Methode, die seine Tagebücher neben die Aufzeichnungen Victor Klemperers stellt.

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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 50 REZENSENT
Victor Klemperer schrieb in seinem Buch über die Sprache des Dritten Reiches: "Worte können wie winzige Arsendosen sein; sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung da." Nahezu alle scheinen damals diese Giftdosen bedenkenlos geschluckt zu haben. Sie haben sich eingereiht in einen Sieges- und Heldenrausch ohnegleichen. Nicht so Friedrich Kellner. Auf der Rückseite dieses Buches sagt er: "In der Gegenwart konnte ich damals die Nazis nicht bekämpfen, also entschloss ich mich, sie in der Zukunft mit diesem Tagebuch zu bekämpfen, um künftigen Generationen eine Waffe gegen jede Wiederholung solcher Untaten zu geben."

Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die man befragen könnte. Alle früher zu dieser Sache Angesprochenen waren merkwürdig ruhig und verschlossen, verwiesen immer wieder auf die Erfolge einer Partei (Stichworte Abbau von Arbeitslosigkeit, Autobahnen), deren Umtriebe Kellner als erklärter SPD-Anhänger auf ihren Grund zurückbrachte, die er als eine Mischung aus niederträchtiger Propaganda und einer zu großen Führergläubigkeit des Volkes ausmachte. Dieses Buch beweist, dass man mit etwas Nachdenken schon damals hätte sehen können, was gespielt wird. Am 26. September 1938 schreibt Kellner: "Der Sinn dieser Niederschrift ist der, augenblickliche Stimmungsbilder aus meiner Umgebung festzuhalten, damit eine spätere Zeit nicht in die Versuchung kommt, ein großes Geschehen daraus zu konstruieren." Er beschreibt genau und hält schon im September 38 fest, dass niemand begeistert war, zur Armee gehen zu müssen. "Die Mannschaften befanden sich durchwegs in gedrückter Stimmung." Im gleichen Abschnitt analysiert er: "Es tut mir leid feststellen zu müssen, dass das primitive Denken des deutschen Volkes einen Grad erreicht hat, der schlechterdings nicht mehr zu überbieten ist. Das ist dein Werk, Propagandaminister! Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne. Man muss an den Menschen verzweifeln."

Die Mischung aus aktuellen Nachrichten der Weltpolitik mit dem Alltag der Menschen in Laubach, die dazwischen geflochtenen Erklärungen von Friedrich Kellner, es ist ein Mix, der einfach besticht. Er schreibt am 6. Oktober 39: "Warum muss denn immer in so furchtbarer Weise mit der anderen Welt gesprochen werden? Die Angst hütet den Wald, das war das Rezept für das Innere Deutschlands. Man kann aber doch nicht erwarten, dass Staaten wie England und Frankreich einfach vor unserem lauten Geschrei in ein Mauseloch kriechen." Er beschreibt die Situation im Fleischladen, in dem eine alte Jüdin einkaufen will, aber nichts mehr bekommt. "Abgrundtiefe Gemeinheit und erbärmlich Feigheit! Herr R. (der Metzger), sie werden ihren Lohn erhalten."

Friedich Kellner analysiert die Vorteile des Nachfolgens: "Es ist ja so bezaubernd schön, wenn der Führer aber auch rein alles für die denkfaule Menschheit erledigt. Der Führer macht es schon richtig, war ein geläufiges Sprüchelchen. Oder wie ein bedauernswerter Zeitgenosse einmal zu mir sagte: Machen Sie sich nur keine Gedanken, das wird schon alles geregelt." Kellner sieht nach 7 Jahren Naziherrschaft, dass in den wesentlichen Stellen "Gaukler, Blender, Bonzen und Postenjäger" aufgerückt sind. "Der Terror ist Trumpf. Gemeine, brutale Unterdrückungsmethoden gelten als geheiligte Gesetze. Alte Kämpfer sind Heilige. Vom Gauleiter aufwärts gibt es nur Heilige."

Friedrich Kellner listet die 18 Kardinalfehler des Unterdrückungssystems auf, z.B.

1) Zwangsgruß
2) Die Spaltung des Volkes in Parteigenossen und Volksgenossen
3) Unterdrückung jeder freien Meinungsäußerung
7) Verfolgung und Ausrottung der Juden
11) Grausame Ämterwirtschaft

Hier schreibt jemand, der das Kampf-Buch des AH wirklich gelesen, der verstanden hat, was dem deutschen Volk blüht. Er hört in Wartezimmern mit und schüttelt ob der infantilen Siegeszuversicht der Menschen, ja ihrer kompletten Ahungslosigkeit den Kopf. Unglaublich, die Nachrichten, die man nach-lesen kann z.B. über Todesurteile an jenen, die diese Siegeszuversicht durch laute Zweifel gestört haben.

Er sieht im deutschen Militarismus eine der wesentlichen Krankheiten überhaupt und vermerkt zum Geburtstag eines Generalleutnants aus dem 1. WK am 22.11.1942: "Seit 70 Jahren hält dieser Generalleutnant Fett immer noch keine Ruhe. Im Kriegerverband wird der militärische Geist gepflegt und wachgehalten. Diese Kriegerverbände sind die Brutstätten künftiger Kriege. Augen auf nach diesem Kriege!" Als Schwabe, der in Vahingen geboren wurde, schreibt er: "Alles, was die Nazis wünschen, das glauben sie hartnäckig. <Da kanscht nix mache> sagt der Schwabe."

Zum Tod eines 19-jährigen Kompanieführers bzw. dessen Todesanzeige (auf Seite 551 abgedruckt) analysiert Kellner: "Mit 19 Jahren Kompagnieführer. Als Minderjähriger Vorgesetzter von Volljährigen. Das gibt zu schwerwiegenden Bedenken Anlass. Nur noch Kanonenfutter? Sonst nichts mehr? Liebes Vaterland, höre auf! Ich meine es gut mit Dir!"

Am 7. Mai 45 summiert Kellner die in die Zukunft wirkenden Schandtaten des 3. Reiches: "Die Auswüchse Adolf Hitlers und seiner ihm ergebenen Banditen werden bis in die fernsten Zeiten als leuchtende Warnsignale in dem Geschichtsbuch der Menschheit bestehen bleiben. Auch einen Höchtleistung!" Gleichzeitig lehnt er eine Kollektivschuld des deutschen Volkes für die beganenen Untaten ab, ebenso wie man dem amerikanischen Volk nicht vorwerfen könne, dass Einzelne schwarze Mitmenschen gelyncht haben.

Man fragt sich nach dem Lesen dieser über 1000 Seiten, woher Friedrich Kellner (seine Vorfahren waren Metzger und Gerber) eine so entschlossene, klare Kraft und vor allem intellektuelle Schärfe herbezieht. Im biografischen Bericht seines Enkels ab Seite 1027 wird darauf eine Antwort gegeben: "Friedrich wurde von einem Gerechtigkeitssinn getrieben, den sein Vater ihm eingepflanzt hatte." (S. 1028) Er organisierte als Sozialdemokrat in Mainz Demonstrationen, in denen er das Buch von AH hochhielt und rief: "Gutenberg, deine Druckerpresse ist durch dieses böse Buch verletzt worden." Die Tagebücher wurden durch einen Enkel Kellners herausgegeben ( wurde Literaturprofessor in den USA) und alleine diese Entwicklung (Entdeckung der Tagebücher) ist lesenswert. Das persönliche Schicksal Friedrich Kellners (er schickt seinen Sohn Mitte der 30er nach USA), die Wirrungen des Sohnes und die Entdeckung des Enkels sind ein Stück bewegender deutscher Geschichte.

Ein wirklich hervorragendes Buch mit umfassenden Erklärungen, Verzeichnissen, Literaturlisten und einem Inhalt, der mich wirklich zutiefst beeindruckt hat. Unbedingt lesen! Noch nie war mir der Alltag in den 30/40-ern so erschreckend nah und nachvollziehbar.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
"Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne! Man muss an den Menschen verzweifeln" - dieses vernichtende Urteil schrieb bereits im September 1938 der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner (1885-1970) in sein gerade begonnenes Tagebuch, das er fast sieben Jahre heimlich führte. Was der 41jährige Sozialdemokrat vor dem Kriegsausbruch und später aufschrieb, darauf stand die Todesstrafe. Jeden Moment hätten seine Aufzeichnungen entdeckt werden können und Kellner hätte wahrscheinlich auf dem Schafott geendet. Immerhin wurde er bespitzelt und mehrfach bedroht, nur mit Glück entging er einer beabsichtigten KZ-Einweisung.

Von Anfang an begegnete Kellner dem NS-Regime mit Ablehnung und Abscheu. Seit 1933 war er Justizinspektor im oberhessischen Laubach, trotzdem verfolgte er aufmerk-sam und misstrauisch die Politik des Nazi-Regimes. Er wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen.

Während des Zweiten Weltkrieges füllte Kellner zehn Notizbücher, fast 900 Seiten. Fast täglich äußerte er darin seine Kritik am NS-Regime und dokumentierte akribisch die vielen kleinen und großen Verbrechen der Faschisten bis hin zum Vernichtungsprogramm an der jüdischen Bevölkerung.

Im Gegensatz zur Mehrheit der "Volksgenossen" durchschaute er die hohlen Propagandaphrasen der Naziideologie. Besonders die Euphorie im Zuge der anfänglichen militärischen Erfolge der Blitzkriege geißelte er und erkannte mit bewundernswerter Weitsicht die künftige Niederschlagung Deutschlands. Aus den ihm (und eigentlich jedem Normalbürger) zur Verfügung stehenden Informationen wie Zeitungsberichten, Nachrichtenmeldungen usw. zog er seine messerscharfen Analysen. So klebte er zahlreiche Zeitungsausschnitte in seine Aufzeichnungen ein und kommentierte sie mit wachem Geist und einfacher Sprache.

In diesen Tagebüchern trifft das Weltgeschehen während der Kriegsjahre auf das tägliche Leben in Dritten Reich, denn immer wieder hielt Kellner die Stimmungslage seiner Landsleute fest. Dabei machte er die vielen kleinen Veränderungen im Alltag sichtbar und stellte stets die Frage: Warum sehen die anderen den Weg in den Untergang nicht?

Nach Kriegsende zog sich Kellner enttäuscht zurück. Für ihn arbeitete der neue Staat die Nazi-Vergangenheit viel zu wenig auf. Die neuen Bundesbürger wollten nicht mehr daran erinnert werden. Das bewog Kellner fast zum Verbrennen seiner Tagebücher.

Durch einen glücklichen Umstand gelangten neun Notizbücher in den Besitz eines Enkels (Robert Martin Scott Kellner) aus den USA, der sich für die Aufzeichnungen seines Großvaters interessierte. Diese wurden 2005 mit Fotos und Erinnerungsstücken in den USA zum 60. Jahrestag des Kriegsende ausgestellt. Dadurch wurde man auch in Deutschland auf dieses außergewöhnliche Zeitdokument aufmerksam. Gießener Wissenschaftlern gelang dann sogar, den fehlenden zehnten Band bei einem langjährigen Bekannten Kellners ausfindig zu machen.

Die nun im Göttinger Wallstein Verlag vorliegende Edition gibt den handschriftlichen Text Kellners sowie den Text der Zeitungsausschnitte wieder. Ziel der zweibändigen Edition im Schober war eine lesbare Ausgabe. Um dem Leser jedoch auch eine Vorstellung von den Originalaufzeichnungen zu vermitteln, wurden zahlreiche Abbildungen von den Tagebuchseiten mit aufgenommen.

Ein recht ausführlicher Anhang bringt auf ca. 80 Seiten erläuternde Anmerkungen zu Kellners Aufzeichnungen. Darüber hinaus gibt sein Enkel in einem biografischen Bericht Auskunft über das Leben seines Großvaters, ergänzt mit vielen Familienfotos. Bemerkungen zur Edition und zum Sprachgebrauch Friedrich Kellners sowie ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis komplettieren dieses einmalige Zeitdokument.

Manfred Orlick
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Friedrich Kellner, "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne". Tagebücher 1939-1945, Wallstein 2011, ISBN 978-3-8353-0636-3

Als im Jahr 1995, 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter dem Titel "Ich will Zeugnis ablegen bis zuletzt", die Tagebücher Victor Klemperers erschienen, das war die Rezeption gewaltig.
Der jüdische Romanist Victor Klemperer, Gelehrter von Weltruf, blieb, weil seine Auswanderungspläne scheiterten, in Nazi-Deutschland. Sein Überleben verdankte er der nichtjüdischen Ehefrau. "Für die Zeit danach" hielt er seinen Alltag fest, schrieb auf, was er sah und hörte: Gerüchte, Witze, Frontnachrichten. Immer erbärmlicher wurden die Bedingungen, unter denen er seiner Chronistenpflicht nachkam: Er litt an der zunehmenden Vereinsamung, an Hunger, an dem entwürdigenden Dasein im Judenhaus, aus dem ein Mitbewohner nach dem anderen verschwand.

Nun legt der Wallstein Verlag die Tagebücher des Laubacher Justizinspektors Friedrich Kellner (1885-1970) vor, eines "ganz normalen Deutschen", der als Geschäftstellenleiter des Amtsgerichts der oberhessischen Kleinstadt arbeitete, Mitglied der SPD und des Karnevalsvereins war.
Zwischen 1939 und 1945 führte dieser Mann Tagebuch. Auch sein Ziel war es, Zeugnis abzulegen über das, was in Deutschland vor sich ging. Reflexionen über scheinbar kleine Veränderungen im Alltag wechseln sich immer wieder ab mit kommentierten Zeitungsausschnitten. Das Tagebuch, das Kellner nie für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte, auch nach dem Krieg nicht, wanderte in den 60 er Jahren als Geschenk zu einem Enkel Kellners in die USA. Dort war es später Teil einer Ausstellung, über die der Spiegel kurz berichtete. Sascha Feuchert und andere Wissenschaftler aus Gießen lasen diesen Bericht und begannen nachzuforschen. Sie entdeckten den bislang fehlenden zehnten Band der Tagebücher und haben nun eine vollständige Ausgabe des Konvoluts ediert.

Das große Weltgeschehen trifft hier mehr noch als bei Klemperer auf die Alltagsgeschichte in Laubach während des Dritten Reiches. Und natürlich geht es immer wieder auch darum, was die Deutschen von all den furchtbaren Vorgängen gewusst haben und ab wann.

Kellners Werk ist ein wichtiges zeithistorisches Dokument und kann in seiner Bedeutung durchaus mit Klemperers "Ich will Zeugnis ablegen bis zuletzt" verglichen werden.
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Vor 7 Monaten von Gonzo veröffentlicht
Nicht sensationell aber hilfreich
Nein, wirklich neue Erkenntnisse sind mit dieser Tagebuchedition nicht zu erwarten.
Ja, das Tagebuch ist es wert, gelesen zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Herbert Weingärtner veröffentlicht
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