Das Nobel-Institut und norwegische Buchclubs riefen namhafte Schriftsteller der Welt auf, die nach Ihrer Meinung 10 wichtigsten Werke der Weltliteratur zu benennen. Dieses Werk (resp.: Celans Dichterisches Werk) war eines der (aus diesen Listen erstellten) 100 wichtigsten Bücher der Literaturgeschichte.
Celans Gedichte folgen weniger der Struktur der Wirklichkeit sondern entfalten sich vielmehr in Bezug zu bestimmten Bewusstseinsschichten, so jedenfalls einige Literaturwissenschaftler. Mir fiel beim Lesen auf, dass darüber hinaus viele Gedichte auch Semantischen und Syntaktischen Assoziationsbahnen(?) folgen. Die Größe des Autors zeigt sich dabei schon im ersten Gedicht dieser Zusammenstellung („Kein ankerloses Tasten...“), das Celan bereits mit 18 Jahren schrieb, und das ihn bereits als bedeutenden Neuerer der deutschen Lyrik auszeichnet. Zu empfehlen ist diese Sammlung auch wegen Ihrer hervorragenden Textkommentare...