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»Opa war kein Nazi«: Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis Taschenbuch – 18. April 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 9 (18. April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596155150
  • ISBN-13: 978-3596155156
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,6 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.192 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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In der Buchreihe Die Zeit des Nationalsozialismus des Fischer Taschenbuch Verlags erscheinen regelmäßig wissenschaftliche Beiträge und Untersuchungen zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Der neueste Band beschäftigt sich mit den Ergebnissen eines Forschungsprojekts, das sich mit der Frage befasst hat, wie in deutschen Familien über die Zeit des Nationalsozialismus und den Holocaust gesprochen wird -- und welche Auffassungen, Bilder und Vorstellungen vom Dritten Reich in Gesprächen zwischen den Generationen weitergegeben werden.

Man könnte annehmen, dass eine solche Untersuchung nicht viel Neues zu Tage fördert, denn die Erinnerung an die Grausamkeit der Nazi-Zeit und insbesondere an die unfassbare Tatsache der Judenvernichtung sollte sich eigentlich im Familiengedächtnis verankert haben. Doch das ist keineswegs der Fall. Die Herausgeber konnten in Gesprächen und Interviews feststellen, dass die von Generation zu Generation transportierte Sichtweise und Darstellung der Nazi-Vergangenheit von den Schilderungen und Berichten in Schulen, Gedenkstätten, Filmen und Büchern in bedenklicher Weise abweicht. In allen der 40 befragten Familien war zwar die Bereitschaft vorhanden, über "die schlimme Zeit" zu sprechen, doch oftmals wurden Familienmitglieder entweder als Opfer oder als Helden geschildert.

Von Täterschaft oder Verantwortung hingegen war wenig zu hören. Verharmlosungen und das wohl bekannte "Davon haben wir nichts gewusst" tauchen oft auf. Mit zunehmender Lesedauer gewinnt man den Eindruck, dass es mit der deutschen Vergangenheitsbewältigung nicht weit her ist. Die Schlussfolgerung der Verfasser ist erschreckend: Der Holocaust kommt im deutschen Familiengedächtnis nicht vor. Angesichts dieser "vererbten" Verdrängung kann das Wiederaufleben rechtsradikaler und antisemitischer Strömungen innerhalb der deutschen Gesellschaft auch nicht wirklich verwundern.

"Opa war kein Nazi" ist ein spannendes und zugleich schockierendes Buch, das eine fast vergessene Diskussion wieder in den Mittelpunkt rückt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung belegen eindrücklich, wie schlecht es heute -- fast 60 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches -- um die Auseinandersetzung und Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit im intergenerationellen Dialog steht. --Christoph Reudenbach

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Harald Welzer,
geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit, Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität Sankt Gallen. In den S. Fischer Verlagen sind von ihm erschie­nen: ›»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit
S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013 (2012) und zuletzt ›Selbst denken‹ (2013). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.

Sabine Moller, geboren 1971, Sozialwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaften der Universität Hannover.

Karoline Tschuggnall, geboren 1966, Psychologin, Psychologisches Institut der Universität Hannover.

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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

136 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Gerlinger am 1. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Ich halte dieses Buch für ein großes Ärgernis, nicht weil mir seine Tendenz missfällt, sondern weil ich seine Ausgangsthesen teile, aber die Methode der Beweisführung durch Auswertung von Gesprächen für katastrophal missglückt halte.
Wer als Jurist (in meinem Fall als Richter) ständig mit dem Gedächtnis anderer Menschen zu arbeiten hat, der weiß einerseits, wie sehr der Umgang damit von den Bedürfnissen des Systems (in meinem Fall der Justiz) und den emotionalen der Erinnernden geprägt ist und andererseits wie weit man sich dabei von der Wahrheit entfernt. In den letzten Jahren hat die Hirnforschung viel zur Aufklärung des Funktionierens des Gedächtnisses beigetragen und auf seine Abhängigkeit von Emotionen und anderen vorbestehenden Mustern verwiesen.
Es ist deshalb nicht nur wegen der auch von mir allenthalben im Privaten zu beobachtenden Stimmungslage hoch plausibel, dass - so die Kernthesen des Buches - das Familiengedächtnis die NS-Erinnerung nach den Loyalitätsbedürfnissen der Familienmitglieder schönt, es daher kaum Täter- aber viele edle Widerstandsgeschichten gibt usw. Auch die später durchgeführte Emnid-Umfrage beweist das.
Der Kardinalfehler der Untersuchung liegt aber in dem Irrtum, man könne diese Ausgangsannahmen allein durch Lektüre der Gesprächsprotokolle (immanente Textkritik) und ohne Rekurs auf die dahinter stehende reale Geschichte nachweisen.
Zur Erklärung ein scheinbar triviales Beispiel: Wenn in einer Familie mit drei Kindern jedes Kind behauptet, man hätte ein Hähnchen gegessen und jedes habe dabei eine Keule abbekommen, dann weiß man im vorhinein, dass das nicht stimmt.
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71 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Jung am 16. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Das zentrale Thema der deutschen Nachkriegskultur ist - spätestens seit Adorno - noch immer die 'Vergangenheitsbewältigung', oder wie es seinerzeit hieß: 'Aufarbeitung' der NS-Vergangenheit. Zu erinnern sind die zahlreichen, wohlmeinenden Versuche von Institutionen quer durch die gesamte Gesellschaft, die, wenn man Welzer glauben darf, nur partiell erfolgreich waren. Auf offizieller und öffentlicher Ebene war man in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten darum bemüht, mit diesem Kapitel deutscher Geschichte ins Reine zu kommen. Über den Erfolg scheiden sich die Geister - nicht zuletzt angesichts des Neonazismus in der Gegenwartsgesellschaft. Nun gibt es hierfür die verschiedensten sozialökonomischen und sozialpsychologischen Erklärungsmodelle. Nur eines scheint bisher außer Acht gelassen: die Tradierung der Vergangenheit in der Familie. Wie werden Geschichten über Großväter (und Großmütter) im Familienverband weitergegeben? Was wird beschönigt? Und warum? Und auf welch merkwürdige Weise wird heroisiert? Opa war kein Nazi - oder doch? Zugegeben, er war auch ein Mitläufer, der aber auch irgendwie 'gegen Hitler' war. Über die Mechanismen der Vergangenheitsbewältigung in der Familie (vornehmlich in Westdeutschland) gibt Harald Welzer und seine Forschungsgruppe (Sozialwissenschaftler und Psychologen aus Hamburg und Hannover) hier Auskunft. Die Analyse ist erarbeitet anhand von Interviews mit Zeitzeugen sowie zwei Generationen von Nachgeborenen. Das Ergebnis: ein ungemein wichtiges Buch. Und nicht zuletzt ein für jeden historisch Interessierten (vom Schüler bis zum Akademiker) lesbares Buch.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Kalder am 22. Juli 2013
Format: Taschenbuch
Das Thema des Buchs zog mich zunächst aufgrund der eigenen Familiengeschichte an wie das Licht die Motten.
Die Aufbereitung des Themas verfehlt jedoch gänzlich das, was ich als "gut verständlich" definiere.
Ab Seite 1 liest sich der Text aufgrund verschachtelter Kettensätzen (die z.T. eine halbe Seite lang sind) extrem zäh und langatmig.
Zahlreiche Fußnoten und Querverweise, die eine gewisse Grundkenntnis der Thematik voraussetzen, machen das Buch für Einsteiger zu einem schweren Stück Arbeit. Als Bettlektüre empfehle ich es daher nicht.
Da mir das Thema am Herzen liegt, werde ich mich auf der Suche nach Verständnis und Erkenntnis noch durch die letzten Seiten arbeiten, obgleich ich bisweilen den Eindruck hatte, der Autor wolle seine Leser vergraulen. Oder ich gehöre als Laie schlichtweg nicht zur Zielgruppe. :-)
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Etzel am 24. Dezember 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nun ein Thema das für unsere Kinder immer schwerer wird zu verstehen und so muss es immer wieder warm gehalten werden.
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