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»Ich habe Alzheimer«: Wie die Krankheit sich anfühlt
 
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»Ich habe Alzheimer«: Wie die Krankheit sich anfühlt [Gebundene Ausgabe]

Stella Braam , Verena Kiefer , Stefan Häring
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Neuauflage. (21. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407857632
  • ISBN-13: 978-3407857637
  • Originaltitel: Ik heb Alzheimer. Het verhaal van mijn vader
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stella Braam
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Stella Braam ist mit dem Porträt der letzten Stationen ihres Vaters ein einfühlsamer, aber auch desillusionierender Bericht gelungen." 3sat "Ein wichtiges Buch gerade in einer Zeit, in der sich die öffentliche Wahrnehmung alter Menschen nur auf die Kosten, die sie verursachen, zu begrenzen scheint." emotion "Die plastische, dabei nie voyeuristische Schilderung des Krankheitsverlaufes(...) ist eindringlicher als das meiste Erfundene." Die Zeit "Hier erfährt der Leser, wie es ist, Erfahrungen, Orientierungen und Persönlichkeit zu verlieren und mit einer Altenpflege und überhaupt in einer Welt zu leben, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse von demenzkranken Menschen eingehen kann." Die Welt " Ich habe Alzheimer ist ein wertvoller Beitrag zum Verständnis dieser Krankheit." Frankfurter Neue Presse "Die Autorin erzählt eine emotionale Geschichte von Vater und Tochter, einem Kranken und einer Gesunden, Tragik und Komik wechseln einander ab und der Leser versteht die Ratlosigkeit der Gesellschaft im Angesicht dieser Krankheit." Neues Deutschland "Stella Braam beschrieb in ihrem Buch den allmählichen Verfall ihres Vaters - mal heiter, mal traurig, und immer packend." Welt am Sonntag "Das bemerkenswerte an diesem Buch ist, das es Frau Braam gelungen ist, die Perspektive des unmittelbar Betroffenen ihrem Vater als Mensch mit einer Demenz immer wieder mit den objektiven Gegebenheiten zu verknüpfen." Zeitschrift für Gerontopsychologie und psychatrie. "Es ist eine eindringliche Nahaufnahme eines ständig größer werdenden Problems, trotzdem leicht, humorvoll, manchmal komisch geschrieben. Man legt es nicht aus der Hand, bis man die letzte Seite gelesen hat." Pharmazeutische Zeitung "Doch erst jetzt habe ich den wichtigsten Teil dieser Erkrankung kennengelernt: den Menschen hinter der medikamentösen Therapie. Dieses Buch rüttelt auf." PTA heute "Ein gefühlvolles, aber nicht sentimentales Buch." SZ Wissen

Kurzbeschreibung

Dass ein Alzheimer- / Demenzerkrankter so genau über seinen Zustand berichten kann, hat es bislang nicht gegeben. Dieses Buch rüttelt auf, macht die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit einer Krankheit bewusst, die immer mehr Menschen trifft.

Wie sich Alzheimer anfühlt, kann man im Normalfall nur erahnen. Hier ist einer, der - als ehemaliger Schriftsteller und Wissenschaftler - in seinen wacheren Momenten in der Lage ist, seine Situation recht genau zu erfassen und zu erläutern - trotz unablässig fortschreitender Krankheit. Einer der zudem seine Tochter als eine Art Sprachrohr hat, die Tochter, mit der zusammen er über Jahrzehnte Bücher schrieb. Die beiden schreiben ihr letztes gemeinsames Buch: das Buch über die Krankheit des Vaters. Es erzählt, wie es sich anfühlt, wenn man weiß, dass man immer weiter in die Krankheit Alzheimer hineingerät. Und es berichtet von seinen Erfahrungen als Patient in der Altenpflege, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse ihrer demenzerkrankten Patienten vorbereitet ist. Nachdenklich, manchmal humorvoll - und zutiefst authentisch. Ein Buch, das uns in die Krankheit blicken lässt, und das aufrüttelt. "Ein außergewöhnlich eindrucksvolles, tiefgründiges und anrührendes Buch." HP/DE TIJD


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von U. Mundt
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch hat 186 aufrüttelnde Seiten.
Die Niederländerin Stella Braam schreibt --gemeinsam mit ihrem an Alzheimer erkrankten Vater---dieses Buch.

Rene van Neer ist pensionierter Psychologe, in seinem Arbeitsleben war er stets jemand der schlechte Zustände anprangerte, nun als Rentner unterstützt er seine Tochter ( Journalistin)in dem er Recherchen für ihre Arbeit macht.

Irgendwann fällt ihm auf das etwas nicht mehr stimmt,er verlegt Dinge, vergisst Briefe zu beantworten, schreibt Zettel.... aber er verdrängt es.

Viel später, als er selbst in unglückliche Mißstände gerät und sich nicht mehr selbst helfen kann, bittet er seine Tochter in einem klaren Moment alles aufzuschreiben. Ein Buch darüber zu schreiben was passiert, wie es ist...

Das Buch beschreibt den Werdegang von Verdrängen, der Einsicht, der Aufgabe seiner Wohnung und seines Umfeldes,die langsame Auflösung seines bisherigen Lebens, bis zum bitteren Ende und das Unverständnis in den Altenheimen, wobei er selbst immer wieder versucht seinen Humor nicht zu verlieren.

Ich weiß nicht ob meine Zusammenfassung hier alles richtig erklärt vermitteln kann....aber ich bin seit 20 J. in der Betreuung und Pflege tätig, prangere selbst seit Jahren vieles auf allen Ebenen an, nirgends habe ich etwas Vergleichbares gelesen. Dieses Buch vermittelt klar, deutlich und sehr eindringlich das etwas geschehen muss, ein Umdenken innerhalb der Politik, der Kassen, bis hin zu den Ausbildungsinhalten nötig ist.

Ein Buch das sehr berührt und bei allem doch noch freundlich bleibt.

Ein absolutes Muss für alle die sich engagieren, verstehen wollen, betroffen sind, ehrenamtlich arbeiten, lernen, oder in der Pflege oder Betreuung tätig sind. Sollte in den Schulunterricht einfließen, egal ob bei Sozialpädagogen oder Gymnasiasten.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
beeindruckens 23. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ich war der Meinung viel über Demenz zu wissen, da ich schon als Kind in einer Anstalt für geistig Behinderte, in der mein Vater tätig war, mit Demenz konfrontiert wurde. Meine Mutter wurde am Ende ihres Lebens auch dement. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Die Tochter Stella Braam hat sich sehr einfühlsam mit der Biografie und der Krankheit ihres Vaters befaßt. M.E. nach müßte es Pflichtlektüre für alle Altenpfleger/Innen werden.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Es erscheint ja sehr schwierig, das Erleben eines Alzheimerkranken aus der Sicht eines Betroffenen zu beschreiben, aber Stella Braaam ist das ausgezeichnet gelungen.Sie schildert auf einfühlsame Weise Gefühle und Wünsche Ihres erkrankten Vaters , macht die Nöte verständlich und zeigt viele Möglichkeiten, die Alzheimerkranken besser zu verstehen und sinnvoller und liebevoller mit ihnen umzugehen.
Besonders eindrucksvoll ist für mich die Beschreibung des Verlustes des Kurzzeitgedächtnisses, dass neue Informationen, wie z.B. der Umzug in ein Pflegeheim nicht in das Langzeitgedächtnis übergehen und der Kranke damit j e d e n Morgen in einer für ihn völlig neuen und fremden Umgebung wach wird, eine entsetzliche Vorstellung! Die Aussage des kranken Vaters : "Es ist, als existiere man immer weniger.Ein Mensch allein kann das nicht ertragen" sagt sehr deutlich, wie die Aufgabe der Gesunden für die Alzheimerkranken aussieht.
Ich möchte dieses Buch als Pflichtlektüre in die Hand jeder Altenpflegerin aber auch in die Hände derer geben, die über Finanzierung und Stellenpläne in Altenpflegeheimen zu entschieden haben. Ein wirklich bemerkenswertes Buch!
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Vor 15 Monaten veröffentlicht
einfühlsame, die Einsamkeit u Hilflosigkeit der Demenz...
Hier erhält man einen außergewöhnlichen Einblick in die Gefühls- und Erlebniswelt der Demenzkranken, der insbesondere für Angehörige und Betreuer... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Mia veröffentlicht
Es ist ein Buch, das erschüttert, denn so hat man das Erleben...
Stella Braam, eine in den Niederlanden sehr bekannte und beliebte Journalistin, leiht in diesem Buch einem Menschen eine Stimme, der unter einer Krankheit leidet, die unter den... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
Herzerfrischend und sehr gut lesbar
Mittlerweile schreiben viele Angehörige über ihre Erfahrungen mit demenziell Erkrankten. Nun gut, es mag ihnen helfen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2010 von Tim und Struppi
Buch Ich habe Alzheimer
Ich habe das Buch für eine Freundin gekauft.
Ihre Begeisterung für dieses Buch spricht für sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von Michael Derlas
Informativ, eigentlich sehr sachlich geschrieben
Ich habe dieses Buch halbwegs als Fachperson gelesen, ich war ein wenig gespalten. Zum einem beschreibt die Autorin sehr gut, wie sich ihr hochintelligenter Vater physisch als auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. August 2009 von Ina Handke
Alzheimer sehr nah
Das von der niederländischen Journalistin Stella Braam verfasste Buch, dass ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit ihrem 2003 an Alzheimer erkrankten Vater schildert,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2009 von Buckner, Sabine
Kann ich empfehlen
Das Buch kaufte ich mir, um einen Einblick in die Welt der Alzheimerpatienten zu bekommen, da ich nicht viel darüber wusste, aber fast täglichen Umgang habe mit jemanden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von GWIH
Nicht nur gut
Endlich ein Werk, das einfühlsam aufzeigt, was im Erkrankten vor sich geht. Deshalb die Empfehlung auch für Pflegekräfte, das Buch zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von Christiane Kniest
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