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»Ich bin doch nicht nur schlecht« Nelly Mann: Die Biografie [Gebundene Ausgabe]

Kirsten Jüngling
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Februar 2008
Fast jeder aus der Familie Mann ist inzwischen biografisch beleuchtet worden, nur Nelly nicht, Heinrichs unziemliche Ehefrau. Kirsten Jüngling, seit vielen Jahren hoch gelobte Biografin, auch von Nellys ungleicher Gegenspielerin Katia, hat erstmals den Familienbann durchbrochen. Einfühlsam und mit wenig Respekt vor dem weihevollen Mann-Mythos schildert sie den Weg der Emmy Johanna Westphal, adoptierte Kröger, aus den Nöten einer vom Schicksal Vernach-lässigten an die Seite des berühmten Schriftstellers. An der Unmöglichkeit, den eigenen Ansprüchen zu genügen, geschweige denen des schwägerlichen Clans, zerbrach Nelly zusehends. Ihre Flucht aus ungeliebten Identitäten, aus Deutschland, aus Frankreich, in den Drogen- und Alkoholrausch und schließlich in den Freitod zeichnet diese längst überfällige Biografie auf bewegende Weise nach.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549072694
  • ISBN-13: 978-3549072691
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 647.159 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pressestimmen

»Es ist ein einfühlsames Bild, das Kirsten Jüngling zeichnet. Ohne Nellys Bild zu schönen, findet sie angenehme, ja amüsierende Töne. Und: Sie hat gründlich recherchiert ... Diese Biografie ist eine Genugtuung. Sie war fällig.« Flensburger Tageblatt/ 23.02.08/ Karin Lubowski »Kirsten Jüngling zeichnet ein äußerst einfühlsames Bild dieser zerrissenen und sicher auch labilen Frau, die an zu hoch gesteckten Zielen zerbrach. Wohltuend zerstößt sie die würde-und weihevolle Aura, die die Lübecker Senatorenfamilie und ihre berühmten zwei Schriftstellersöhne umgibt... Entstanden ist ein spannendes Buch.« sandammeer.at/ Heike Geilen/ 03/2008 »Kirsten Jüngling aber nimmt Nelly gegen ihre Verächter in Schutz. Nach Lektüre dieser verdienstvollen Biografie weiß man besser Bescheid über das tragische Leben dieser Frau, der Heinrich Mann die Worte nachrief: ´Ihr armes Gemüt suchte Nahrung überall für seine düsteren Vorsätze.´« Wolf Scheller/ Kieler Nachrichten, 2. April 2008 »Kirsten Jüngling hat den Rechercheaufwand nicht gescheut und eine Biografie geschrieben, die sich dem Schicksal Nellys respektvoll stellt, mit sehr viel Takt und gewappnet mit einem Haufen bisher unbekannter Details. Kirsten Jüngling hat sich so gründlich und engagiert umgesehen wie kein anderer zuvor … Dies ist das Buch einer Frau, und vielleicht bedurfte es weiblicher Optik, um die Katastrophen der Nelly Mann so angemessen und eindringlich erzählen zu können, sensibel, ohne einen falschen Ton und mit dem Blick für die Umstände, die die Tragödie auslösten und vorantrieben, dem Blick nicht zuletzt für die Stärken dieser Frau.« Klaus Bellin/ ND/31. 3. 2008 »Die Kölner Publizistin Kirsten Jüngling, Genre erfahren, wie sie ist, hat die Geschichte der Emmy (Nelly) Johanna Westphal, adoptierte Kröger, zweite Ehefau von Heinrich Mann, recherchiert – und ein bewegendes Porträt vorgelegt. Hier steht erstmals Nelly im Mittelpunkt.« Leipziger Volkszeitung/  Lutz Hoyer/ 9.4.2008 »Kirsten Jüngling sortiert die kargen Fakten der Lebensgeschichte und hat etliche neue aufgetrieben, in Archiven und entlegenen Zeitzeugnissen. Sie zeichnet das unsentimentale Bild einer einfachen, überforderten Frau... Kirsten Jüngling hat ein bewegendes Buch geschrieben. DEUTSCHLANDRADIO KULTUR / Joachim Scholl/ 28.04.05« »Eine lesenswerte, akribisch recherchierte Biografie.« HEILBRONNER STIMME/ 20.05.08 »Lesenswert, dieses Buch, auch, weil es die Schatten der intellektuellen Gesetztheit der Familie Mann ins Licht rückt.« BÜCHER/04/08/kun »Kirsten Jüngling erzählt das Leben der Nelly Mann in einer ebenso lesenswerten wie akribisch recherchierten Biografie.« dpa »Kirsten Jüngling gelingt es beeindruckend, Nelly Mann gerecht zu werden, ohne ihre Verächter in ein ungebührliches Licht zu rücken. Anrührend bleibt auch die Schilderung von Heinrichs tiefer, oft aber hilfloser Liebe zu einer Frau, die es ihm und seinen Freunden immer recht machen wollte und doch selbst des Schutzes und der Fürsorge bedurfte.« FAZ /19. Juni 2008 / Martin Thoemmes »Kirsten Jüngling hat eine Biografie geschrieben, die sich dem Schicksal Nellys respektvoll stellt, mit sehr viel Takt und gewappnet mit einem Haufen bisher unbekannter Details. Kirsten Jüngling hat sich so gründlich und engagiert umgesehen wie kein anderer zuvor.« 02/08 Lesart »Der ersten Biografie über die unglückliche Nelly gelingt eine späte Ehrenrettung der Vielverspotteten.« FOCUS/ 14.07.08 »Entstanden ist die anrührende Geschichte einer Frau, die sich stets bemühte, in der elitären Umgebung ihres Mannes Fuß zu fassen, die letztlich aber am Hochmut und der Arroganz eben dieser Umgebung scheitern musste.« AUGSBURGER ALLGEMEINE/ 09.07.08/ Nicole Prestle »Eine längst fällige Biografie, der ich viele Leser wünsche.« Der Evangelische Buchberater/ 03/08, Irmgard Schmidt-Wieck »Kirsten JÜngling erzählt das Leben der Nelly Mann nun in einer ebenso lesenswerten wie akribisch recherchierten Biografie.«  WIESBADENER KURIER/ Andreas Heimann/ 20.08.08 »Kirsten Jüngling gelingt es in bewundernswerter Weise, sich von den vielen abwertenden Urteilen, den Schichten von Tadel, Unverständnis und Spott, die auf Nelly Mann lagern, freizumachen ohne darob in psychologisierende Einfühlsamkeit zu zerfallen. Sie schreibt vielmehr elegant, knapp und sachlich und oft ein bisschen ironisch, stellt ab und an eine Vermutung in den Raum, aber lässt die Interpretation bei aller Sympathie für ihren Gegenstand doch auch angenehm offen.« NZZ am Sonntag/ 31.08.08/Caterine Newmark

Über den Autor

Die Publizistin Kirsten Jüngling, geboren 1949, schrieb zusammen mit Brigitte Roßbeck hoch gelobte Biografien über Elizabeth von Arnim, Frieda von Richthofen, Elly Heuss-Knapp, Franz und Maria Marc, Katia Mann sowie die Doppelbiografie über Schillers Frau Charlotte und ihre Schwester Caroline Lengefeld. Kirsten Jüngling lebt in Köln.  

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "Hamburger Jung" TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... hat Kirsten Jüngling mit ihrem Buch "Ich bin doch nicht nur schlecht. Nelly Mann. Die Biographie." geschrieben und beschreibt darin das Leben der ungeliebten dritten Frau von Heinrich Mann, Nelly, die nie richtig in der Familie akzeptiert und gerade von Thomas Mann und seiner Frau Katia abgelehnt wurde. Neben der Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten dürften vor allem die Standesunterschiede, Nelly Mann war die uneheliche Tochter einer Magd un verdingte sich in Berlin als Animierdame bevor sie Heinrich Mann kennen und lieben lernte. Zunächst als Lebensgefährtin, ab 1939 als Ehefrau blieb sie bis zu ihrem Selbstmord 1944 an der Seite des dreißig Jahre älteren Schriftstellers.

Jüngling vermag in ihrem schmalen Büchlein zwar einige Facetten von Nelly Mann aufzuzeigen und insbesondere ihre Stellung in der Familie und ihre Ablehnung durch Thomas und Katia Mann deutlich zu beleuchten, doch die Beschreibung der Persönlichkeit ist ein wenig zu oberflächlich geraten, die Biographin vermag nicht zum Kern der Biographierten vorzudringen, so daß die Persönlichkeit dieser doch ungewöhnlichen Frau im Kreise der Familie von Großen Schriftstellern und Schauspielern dem Leser nicht wirklich nahegebracht wird.
Schade eigentlich, das Buch an sich ist aufgrund des gut lesbaren und sehr unterhaltsamen Stils wirklich lesenswert, wirkt es doch in Teilen eher wie ein guter Roman statt einer Biographie. Die zahlreichen zitierten Briefe enthalten wertvolle Ausagen direkt aus den Quellen, doch dann fehlt leider die notwendige interpretatorische Tiefe der Autorin, die diese Quellenziate kritisch bewertent zur Beschreibung zu nutzen vermag. Insgesamt kann ich mir unter der Person Nelly Mann nach Lesen dieses Buches nur wenig vorstellen und ein eingeschränktes Buch machen, daher kann ich dieses Buch nur als mittelmäßig bewerten.

Für Leser die sich für die Geschichte der Familie Mann interessieren ist dieses Werk dennoch eine sinnvolle Ergänzung.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gedemütigte! 23. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Um die zweite Frau des Schriftstellers Heinrich Mann, Nelly Kröger, hing viele Jahre ein Mantel des Schweigens.
Sie war eben eine "typische Heinrich-Braut" und damit nicht "comme il faut" im Umkreis der Familie Mann, die auch in der Emigration noch immer einen großbürgerlichen Lebensstil pflegte.

Die sehr eindringliche Darstellung Nellys in der Breloer-Verfilmung "Die Manns" durch Veronica Ferres machte überhaupt erst aufmerksam auf die immer wieder gedemütigte und schließlich vergessene Ehefrau Heinrich Manns, über dessen Freitod Klaus Mann an seine Mutter Katia schrieb: "Was für eine Schande! Was für eine peinliche, überflüssige häßliche Tragödie...".
Das Buch von Kirsten Jüngling, die auch schon der ungleich berühmteren und gegensätzlichen Schwägerin Nellys, Katia Mann, eine ausführliche Biographie widmete, hat mit diesem Lebensbild Pionierarbeit geleistet!

Aus einer sehr spärlichen Faktenlage, vor allem die Kindheit in Norddeutschland und die Jahre in Berlin bis zur Begegnung mit dem berühmten Schriftsteller sind kaum dokumentiert, macht Kirsten Jüngling ein spannungsreiches und hochinteressantes Porträt, bei dem schnell klar wird, dass jene Emmy Westphal aus Ahrensbök eine facettenreiche Persönlichkeit war. Sie verlebte trotz ihrer unehelichen Herkunft eine schöne und reiche Kindheit und Jugend.
Sie kam nach Berlin, führte eine kurze Ehe und arbeitete dann als Bardame in jenem Millieu, das den seinerzeit hochangesehenen Schriftsteller ungeheuer anzog.
Und Nelly tat Heinrich Mann gut! Sie war lange Zeit für ihn eine wunderbare Gefährtin und gab auch in ihren dunkelsten Stunden niemals ihre Loyalität zu ihm auf.

Die Jahre des Exils in Südfrankreich machten Nelly oft zum Mittelpunkt des Emigranten-Klatsches. Einerseits schätzte man die pragmatisch-praktisch veranlagte Frau, da sie effizient und ohne eigene Rücksichten allen half wo es ging. Andererseits ergötzte man sich am vermeintlich niedrigen Bildungsgrad und an den diversen Abstürzen Nellys. Heinrich liebte sie, sprach aber oftmals nicht ihre Sprache, konnte ihren Hang zu Depressionen weder nachvollziehen noch verstehen.

Die Flucht über die Pyrenäen sollten Nelly schließlich brechen. Im amerikanischen Exil, mit immer drängenderen wirtschaftlichen Problemen, wird sie einfach niemals ankommen. Sie leidet unter dem Hohn und Spott der dort noch engeren Emigranten-Clique und der räumlichen Nähe zur Familie Thomas Mann. Sie hat immer größere Alkoholprobleme und auch die Depressionen nehmen immer weiter zu, so dass sie sich schließlich "schlafen legt".

Kirsten Jüngling hat eine Biographie geschrieben, wie man sie sich nur wünschen kann! Hier wird ein Mensch aus dem Schatten seiner berühmten Familie gerissen und so umfassend wie nur eben möglich dargestellt. Ihr gelingen sehr genaue Schilderungen der literarischen Emigrantenszene, zunächst in Südfrankreich und schließlich in Amerika und ein neuer, entlarvender Blick auf die Familie Mann. Dabei bleibt sie fair in der Darstellung und zeigt deutlich auf, dass die beiden rivalisierenden Frauen von Thomas und Heinrich Mann einfach aus zu unterschiedlichen Verhältnissen kamen, um sich solidarisieren zu können.

Ein wunderbares Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unglückliche Frau, mit vielen Facetten 19. März 2008
Von Heike G HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Du hast mir oft Unrecht getan."
Diese Worte schrieb Emmy Johanna Westphal, genannt Nelly, in einem späten Brief an Heinrich Mann. Fünf Jahre lang, bis zu ihrem Selbstmord, war sie seine Ehefrau, 15 Jahre seine Partnerin. Bereits 1929 hatte der fast 60jährige berühmte Schriftsteller die 27 jüngere, üppig-weibliche und blonde "Strandschönheit" kennen- und liebengelernt.

Dass sie als Tochter einer Dienstmagd aus dem holsteinischen Ahrensbök unehelich geboren wurde, war wohl nicht zwingend von Nachteil, aber dass sie sich ihren Unterhalt als Animierdame in einem Berliner Nachtlokal am Kurfürstendamm verdiente, machte es ihr im Umfeld der "amazing family" Mann von vornherein schwer.

Heinrich liebte dieses Milieu, für den Rest der Familie blieb Nelly jedoch zeitlebens das "Schmuddelkind", für Thomas Mann gar die "schreckliche Trulle" und "eine arge Hur'", für Katia schlicht "das Stück".
Doch war die Schwägerin tatsächlich so ordinär, wie sie immer dargestellt wurde?

Heinrichs Geliebte und dann seine Frau zu werden, musste für sie die Erfüllung ihrer Träume gewesen sein. Doch der Traum war kurz.
Die dem Leben zugewandte, neugierige und durchaus amüsante Nelly zerbricht nach und nach an der Sehnsucht, ohne Wenn und Aber anerkannt zu werden sowie an Heinrich, dem "Mann der Kontraste", von dem sie glaubte, dass er diese Sehnsucht erfüllen könnte, doch für den Liebe genauso Einbildung wie alles andere war.

1933 folgt Nelly Heinrich in die Emigration, zunächst nach Frankreich, dann in die USA. Doch anders als sein Bruder Thomas konnte der ältere Bruder im Ausland nicht Fuß fassen. Materiell und psychisch ging es ihm und Nelly vor allem in den USA sehr schlecht. Nelly trank, nahm Drogen und Psychopharmaka, wurde zunehmend psychisch instabiler.
Am 17. Dezember 1944 stirbt sie an einer Überdosis Schlaftabletten.

Kirsten Jüngling zeichnet ein äußerst einfühlsames Bild dieser zerrissenen und sicher auch labilen Frau, die an zu hoch gesteckten Zielen zerbrach. Wohltuend durchstößt sie die würde- und weihevolle Aura, die die Lübecker Senatorenfamilie und ihre berühmten zwei Schriftstellersöhne umgibt und schildert mit wenig Respekt den Weg der Emmy Johanna Westphal an der Seite Heinrich Manns und dessen Umfeld.
Ihre Biografie ist gleichzeitig eng mit der Vita ihres Lebens- und späteren Ehepartners verknüpft, die sie ebenfalls umreißt und an Schnittstellen tiefgründig ausleuchtet.

Ihre Recherchen stützen sich auf eine Unmenge verschiedenster Dokumente, die im Text mit Fußnoten versehen und in einem 44seitigen Anhang näher erläutert sind bzw. die Quellen benennen. 25 Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen diese sorgfältig recherchierte und trotz ihrer "Mannschen Entweihung" stilvolle Biografie.

Fazit:
Lange hat sich niemand, Familie Mann wohl am wenigsten, die Mühe gemacht, nachzuforschen, wer diese Nelly eigentlich war. Kirsten Jüngling hat es versucht. Sie geht den Realien nach, wenn auch nicht erschöpfend, so zumindest doch derart intensiv wie es sich nur machen lässt.
Entstanden ist ein spannendes Buch über ein ungleiches Schriftstellerpaar und ein Leben im Exil.
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